Foto: Christof Koepsel/Bongarts/Getty Images
Seit 25 Jahren arbeitet Frank Geideck mittlerweile als Co-Trainer. In seiner Brust schlagen zwei Herzen. Das eine für Arminia Bielefeld, das andere für Borussia Mönchengladbach. Im interview mit „SPOX“ erläutert der 52-Jährige seine Sicht auf den modernen Fußball, die Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Trainern und seine damaligen Zweifel am jetzigen BVB-Coach Lucien Favre.
In der Jugend von Frank Geideck gab es nur eine Stadt für ihn: Bielefeld. Neben dem schulischen Werdegang war er auch seit seinem fünften Lebensjahr Mitglied bei der Arminia. Tatsächlich schaffte es Geideck auch über die Jugend hinaus bis 1996 für die Profis seines Herzensklubs zu spielen. Zusätzlich studierte er Sport mit Schwerpunkt Rehabilitation und Prävention.
Im späteren Verlauf seiner Karriere entschied sich der Beielfelderfür die Rolle als Assistenztrainer. Geideck besitzt auch die Fußballlehrer-Lizenz. Von 1994 (Spielertrainer) bis 2009 übte er das Amt als Co- und Cheftrainer bei Arminia Bielefeld aus. Danach ging es weiter zum Bundesligisten Borussia Mönchengladbach. Für den aktuellen Co-Trainer von Marco Rose hat sich einiges in dieser Zeit geändert. „Der Fußball ist seitdem eine ganz neue Sportart geworden“, empfindet Geideck die Entwicklung. Weiter erklärt er: „Die heutige Arbeit hat bei Umfang und Inhalt nichts mehr mit damals zu tun.“
Dieser Wandel hat auch mit den verschiedenen Trainertypen zu tun. In mittlerweile zehn Jahren bei der Borussia arbeitete der 52-Jährige bereits unter fünf Trainern (Neu-Coach Marco Rose eingeschlossen). Der Co-Trainer-Job „hängt dadurch auch immer etwas in der Schwebe“, beschreibt er die Herausforderung. So „hatte ich immer etwas Glück, aber auch zuvor etwas geleistet, dass ich unter den verschiedenen Trainern bleiben konnte“, erklärt der ehemalige Abwehrspieler.
Im Sommer 2020 endet sein Arbeitspapier beim Bundesligisten. Ob Geideck vielleicht noch einmal als Chef-Trainer arbeitet, ist nicht ausgeschlossen. Bisher scheiterte es für ihn an der „letzten Überzeugung“. So meint er: „Die erste Reihe wäre sicherlich gewöhnungsbedürftig gewesen, aber ich hätte mich nicht davor gescheut“.
Die Zusammenarbeit mit dem mittlerweile bei Borussia Dortmund tätigen Lucien Favre empfindet der Fußballlehrer rückwirkend als sehr lehrreich. „Ich war anfangs auch wirklich skeptisch und nicht sicher, ob das so wie von ihm skizziert funktionieren würde“, gesteht Geideck anfängliche Zweifel an dem Schweizer. Die menschliche Kritik am Trainer des Vizemeisters der vergangenen Saison ganz er so nicht teilen. So könne man mit Favre „auch sehr gut über viele Themen außerhalb des Fußballs sprechen“. Kontakt zu dem Schweizer gebe es zwar noch, ein gemeinsames Engagement beim BVB soll aber nie Thema für beide gewesen sein.
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