Stuart Franklin/Getty Images
Borussia Mönchengladbach hat sich beim 0:0 gegen Wolfsburg im Abstiegskampf einen Punkt erkämpft. Der größte Aufreger der gesamten Begegnung betraf jedoch eine brutale Aktion, die für die Fohlen im Schlussspurt der Saison noch unangenehme Folgen haben könnte. Mittelfeldspieler Jens Castrop sah nach einer harten Grätsche gegen Sael Kumbedi die Rote Karte und droht nun länger auszufallen.
Jens Castrop meldete sich nach dem Spiel bei Instagram und entschuldigte sich beim Klub und den Fans für seine brutale Aktion im Spiel von Borussia Mönchengladbach gegen den VfL Wolfsburg. Castrop sah ein, dass er sich und seinem Team mit dem Foul im Kampf um den Klassenerhalt einen echten Bärendienst erwiesen hat.
Nach einer solchen Aktion sind zwei Spieltage Sperre in der Bundesliga keine Seltenheit, sodass Borussia Mönchengladbach möglicherweise in der wichtigen Schlussphase der Saison auf einen seiner gefragtesten Mittelfeldakteure verzichten muss. Dazu kommt, dass Castrop bereits beim Spiel gegen den FC Bayern München ebenfalls wegen eines harten Einsteigens vom Platz gestellt wurde.
Mit dieser Vorgeschichte könnte es nun durchaus Realität werden, dass Gladbach-Trainer Eugen Polanski bei den nächsten Aufgaben auf Jens Castrop verzichten muss.
Jens Castrops Mönchengladbacher Teamkollege Rocco Reitz relativierte die Szene nach dem Abpfiff allerdings und ergriff Partei für seinen Mannschaftskameraden. Aus dem Spiel heraus habe er zunächst Rot gedacht, nach Ansicht der TV-Bilder halte er die Entscheidung aber für zu hart. Für ihn hätte eine harte Gelbe Karte gereicht.
Wie das Kontrollgericht die Szene bewertet, entscheidet sich in den kommenden Tagen. Mönchengladbach muss sich nun darauf einstellen, möglicherweise in den nächsten Spielen auf Castrop verzichten zu müssen.
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