Borussia Mönchengladbach

KSC-Star vor Transfer – Gladbach als Favorit

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David Herold zählt zu den Leistungsträgern des Karlsruher SC. Bereits im vergangenen Sommer plante der 23-jährige Linksverteidiger seinen Abschied aus der 2. Bundesliga. Damals scheiterten die Verhandlungen mit interessierten Vereinen. Im kommenden Sommer sollte eine vertraglich vereinbarte Ausstiegsklausel zwischen 3,5 und 4 Millionen Euro jedoch einen Wechsel garantieren. In der 1. Bundesliga gibt es einige Interessenten.

Gladbach aktuell Favorit

Laut einem aktuellen „Sky“-Bericht hat Borussia Mönchengladbach ernsthaftes Interesse bei Herold hinterlegt. Aktuell haben die Fohlen mit Lukas Ullrich nur einen nominellen Linksvertediger im Kader, nachdem Luca Netz im Winter für 2,5 Millionen Euro zu Nottingham Forest wechselte. Im aktuellen System muss Jens Castrop notgedrungen als Schienenspieler auf der linken Seite agieren. Nach dem feststehenden Abgang von Rocco Reitz sollte zwar etwas finanzieller Spielraum entstehen, doch schnallt man in Mönchengladbach den finanziellen Gürtel zukünftig etwas enger.

Linksverteidiger mit Offensivdrang

David Herold passt da ausgezeichnet in die Neu-Ausrichtung der Fohlen. Herold spielt eine starke Saison beim KSC und ist absoluter Leistungsträger. Der ehemalige U21-Nationalspieler wechselte nach einer einjährigen Leihe für 750.000 Euro fest vom FC Bayern München nach Karlsruhe. Der Linksvertediger kann die Schienenposition auf der linken Außenbahn spielen. Zudem fühlt sich Herold auch in einer klassischen Viererkette wohl und besitzt defensive Qualitäten. Durch seine Polyvalenz kann Herold gleich mehrere Positionen im System von Eugen Polanski abdecken.

Teuerster KSC-Abgang

Sollte Borussia Mönchengladbach oder ein anderer Verein die Ausstiegsklausel in Herolds Vertrag aktivieren, würde der 23-Jährige zu den teuersten Abgängen des Karlsruher SC gehören. Im vergangenen Sommer erzielten die Baden-Württemberger durch den Transfer von Max Weiß zum FC Burnley ihren höchsten Profit. Der 21-jährige Torwart wechselt für 4 Millionen Euro in die Premier League. Zuletzt generierte Philip Max eine ähnliche Ablösesumme, als dieser 2015 für 3,8 Millionen Euro zum FC Augsburg wechselte.

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