BVB gegen RBL 1:1: Yan Couto glich für Borussia Dortmund aus. Foto: Christof Koepsel/Getty Images
„Für den Trainer gibt es im Moment wenig Gründe, zu wechseln, das müssen die anderen Spieler akzeptieren“, sagte BVB-Sportdirektor Sebastian Kehl vor dem Spiel mit Blick auf die Startelf von Trainer Niko Kovac (53), „dass Papa Bellingham Niko nachstellt, kann ich nicht bestätigen. Wir machen uns da keine Gedanken: Jobe wird kommen.“
Die Boulevardpresse, dem BVB nicht eben in tiefer Verbundenheit ergeben, hatte dies am Samstag berichtet.
Bei den Leipzigern dämpfte RB-Geschäftsführer Sport Marcel Schäfer im Vorfeld die Erwartungen an den „Bayern-Verfolger“ aus der Bachstadt. Schäfer im Kicker-Sportmagazin (Donnerstag): „Wir haben noch genügend Bereiche, in denen wir uns verbessern können. Zudem spielt Bayern München derzeit in einer eigenen Liga.“
Könnte man so sehen, ja.
Rein ins Spiel, Dortmund also mit vier Änderungen gegenüber dem 4:1 gegen Athletic Bilbao in der Champions League – Nico Schlotterbeck, Yan Couto, Felix Nmecha und Maximilian Beier rückten für Julian Ryerson, Jobe Bellingham, Niklas Süle und Carney Chukwuemeka ins Team, aber nur mit einem Wechsel gegenüber dem letzten Bundesliga-Sieg in Mainz (2:0): Serhou Guirassy für Julian Brandt.
Ein Wirkungstreffer. Nach einer Viertelstunde kippte die Partie immer mehr in Richtung der „Roten Bullen“: 85 Prozent Passquote, 0,27 XGoals vs. 0,15 bei den Gastgebern…
Yan Couto (23.) gab dann die Antwort: 1:1 nach sehenswerter Vorarbeit von Maximilian Beier über die linke Seite und Ablage von Guirassy.
Niko Kovac nach einer halben Stunde energisch am Spielfeldrand, seine Mannschaft hatte in dieser Phase Glück, dass Leipzigs Romulo beim vermeintlichen 1:2 klar im Abseits stand.
Wer dreht das Spiel noch einmal in seine Richtung?
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