Andrej Kramaric (m.) gelang in dieser Saison nur ein Bundesliga-Tor für 1899 Hoffenheim und zwar beim 4:2 am 13. September 2025 bei Union Berlin. Foto: Maja Hitij/Getty Images
Andrej Kramaric – Er galt einmal als „Lewandowski-Nachfolger“ bei den Bayern, doch einen Transfer des kroatischen Vize-Weltmeisters von 2018 nach München gab es nie.
In München aber war er es, der im Januar nach einer blamablen 0:5-Vorstellung Klartext redete (Fußballdaten.de berichtete) und sich damit zum neuen Fan-Liebling neben dem deutschen Nationaltorhüter Oliver Baumann aufschwang.
Kramaric, so scheint es zumindest im Oktober 2025, ist in Hoffenheim nicht mehr gesetzt. „Das einst gültige Gesetz, dass Andrej Kramaric startet, wenn er fit ist, gilt schon längst nicht mehr bei der TSG Hoffenheim“, schrieb das Kicker-Sportmagazin dazu am Montag als Nachdrehe zum 0:1 der Mannschaft aus Sinsheim gegen den 1. FC Köln, als der Kroate erst 20 Minuten vor dem Ende für seinen Konkurrenten Muhammed „Mo“ Damar ins Spiel kam.
„Ich habe auf dieser Position einfach zwei super Optionen“, rechtfertigte sich 1899-Trainer Christian Ilzer, „entsprechend werde ich entscheiden, was das Spiel verlang, wie die Trainingswoche war und wer in Form ist.“
Das klingt nicht nach einem klaren Bekenntnis pro Kramaric, der in der vergangenen Saison in 32 Einsätzen elf Mal traf.
Klar ist aber: Will Kramaric sich für die WM aufdrängen – mit Kroatien führt er die Qualifikations-Gruppe L an – und dafür braucht er Spielzeit im Verein.
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