Bundesliga

Bundesliga vor 30 Jahren: Wo spielen die 18 Teams heute?

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Der Countdown läuft – an diesem Freitag startet die 63. Bundesliga-Saison und vor dem Auftaktspiel von Meister und Top-Favorit FC Bayern München gegen RB Leipzig blickt das Portal Fussballdaten.de auf die Bundesliga 1995 – und nennt kuriose Fakten.

Das deutsche „Fußball-Oberhaus“ sah damals ein wenig, aber nicht über die Maßen anders aus als heute.

  • Elf Vereine, die am 12. August 1995 an den Start gingen, sind auch heute (wieder) in der Bundesliga.
  • Das sind Borussia Dortmund (Deutscher Meister 1995/96), Bayern München (UEFA-Cup-Sieger 1996), Borussia Mönchengladbach, Hamburger SV, Werder Bremen, VfB Stuttgart, SC Freiburg, 1. FC Köln, Bayer Leverkusen, FC St. Pauli und Eintracht Frankfurt – so standen die aktuellen Erstligisten damals in der Abschlusstabelle.

Welche Klubs stiegen 1995/96 ab?

Frankfurt musste 1996 – ebenso wie der 1. FC Kaiserslautern – den ersten BL-Abstieg seiner Vereinsgeschichte hinnehmen.

  • Der FC St. Pauli feierte mit einem 4:2-Erfolg gegen 1860 München am ersten Spieltag seine erste und einzige Tabellenführung in der Bundesliga.
  • Vier Bundesliga-Klubs von 1995/96 spielen inzwischen in der Zweiten Liga: Schalke 04, Lautern, der Karlsruher SC und Fortuna Düsseldorf.
  • Drittklassig firmieren heute der FC Hansa Rostock und München 60.
  • Abgestürzt in Liga 5 ist der KFC Uerdingen, dessen langer Abstieg 1995/96 begann.

Nach dem Ausstieg des Bayer-Konzerns ging der Verein aus Krefeld in die Zweite Liga.

  • Uerdingen gewann nur fünf Spiele.
  • Glück hatte Bayer Leverkusen, das im direkten Duell um den Liga-Erhalt gegen den FCK mit einem 1:1 drin blieb.

Aus dem Interview von Leverkusens Manager-Legende Reiner Calmund nach dem Spiel gegen die untröstlichen Pfälzer mit RAN – SAT1-Fussball sprach die pure Erleichterung: „Wir haben eine sehr schlechte Saison gespielt, waren eigentlich schon in die 2. Bundesliga abgestiegen, vor allem nach dem 0:1. Denn danach war Lautern auch dem 2:0 nahe. Durch den Ausgleich sind wir mit einem blauen Auge in der Bundesliga geblieben.“

Bundesliga: Wer war Deutscher Meister 1995/96?

  • Sechs Vereine kamen in der Bundesliga von 1995/96 aus Nordrhein-Westfalen, in dieser Saison stellt NRW nur vier Mannschaften (Bayer 04, BVB, Gladbach und 1. FC Köln).
  • Mit dem BVB konnte erstmals seit dem Hamburger SV 1982/83 wieder ein Meister, der nicht Bayern München hieß, seinen Titel verteidigen.
  • 1995/96 war die erste Spielzeit mit der Drei-Punkte-Regelung.
  • Es fielen trotz der Regel, wonach ein Sieg nun drei Zähler brachte, aber weniger Tore als im Jahr 1994/95 (831), also 92 weniger.
  • 9,4 Millionen Zuschauer sorgen für einen neuen Besucher-Rekord.
  • Allein der FC Bayern lockte mehr als eine Million Fans ins Olympiastadion.

Bei den Münchnern war es die letzte Bundesliga-Saison mit Franz Beckenbauer († 2024), der nach dem Aus von Bayern-Trainer Otto Rehhagel noch einmal auf die Trainerbank zurückkehrte. </p><p>Den Meistertitel konnte „der Kaiser“ allerdings nicht zurückholen – Bayern gewann nur eines der letzten drei Spiele.

Den Meistertitel konnte „der Kaiser“ allerdings nicht zurückholen – Bayern gewann nur eines der letzten drei Spiele.

Auf dem Höhepunkt des „FC Hollywood“ beim FC Bayern blieb einem entsetzten Jürgen Klinsmann nach der Herausforderung zum TV-Duell mit Lothar Herbert Matthäus nur die Erkenntnis: „Was hier unter der Woche abgelaufen ist, darüber lacht sich ja halb Deutschland tot!“ Schöne Zeiten…

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