Bundesliga

So lief das Yeboah-Debüt

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Der 7-Tore-Thriller in Dortmund gegen den FC Augsburg (4:3) war ein Spiel, das statistisch in vielerlei Hinsicht bemerkenswert war. Der FCA setzte alle 5 Winter-Neuzugänge ein, darunter auch einen mit prominentem Familiennamen: Kelvin Yeboah. Er ist der Neffe des legendären Anthony Yeboah (56 / Eintracht Frankfurt und HSV). Die 5 Augsburger sorgten für einen neuen Rekord.

Arne Engels, Dion Beljo, Irvin Cardona, David Colina und Yeboah kamen in Dortmund als Winter-Neuzugänge eines Klubs alle zum Einsatz. Das letzte Mal, dass es diese Konstellation, also dass ein Klub mindestens 5 Winter-Neuzugänge ins kalte Wasser warf, war am 18. Spieltag der Saison 2011/2012.

5 Neue für 24 Millionen Euro

Damals setzte der Trainer und Schach-Großmeister Felix Magath (69 / „Meine Transfers haben die Bundesliga bereichert“) beim VfL Wolfsburg zum Start ins Fußballjahr 2012 gegen den 1. FC Köln (1:0) auch 5 Winter-Zugänge ein.

Vier dieser Spieler standen dabei am 21. Januar 2012 in Magaths Start-Elf. Es waren der Schweizer Ricardo Rodriguez vom FC Zürich, der bei seinem Wechsel 2017 zum AC Milan 15 Millionen Euro einbrachte, Felipe von CD Nacional aus Portugal, der spätere portugiesische Europameister Vieirinha von PAOK Saloniki und der Tscheche Petr Jiracek (Viktoria Pilsen). Der ebenfalls aus der Schweizer Super League geholte Stürmer Giovanni Sio (FC Sion) kam nach 74 Minuten ins Spiel.

Insgesamt gaben die Wolfsburger Verantwortlichen 24 Millionen Euro für diese 5 Winter-Neuzugänge aus.

Beim FC Augsburg nahmen Manager Stefan Reuter und Co. die 5 Neuen für gerade mal 4,2 Millionen Euro unter Vertrag. Yeboah ist ein Leihstürmer vom FC Genua 93. Ob er – wie sein Onkel, dessen Konterfei eine Hausfassade der Frankfurter U-Bahn-Station Willy-Brandt-Platz ziert und der zwei Mal Bundesliga-Torschützenkönig wurde, ebenso Meilensteine setzen kann? Abwarten!

Zweitschnellstes Tor eines Debütanten

In Dortmund spielten bei den Augsburgern nur Beljo und Engels von Anfang an.

Aber: Dem für Elvis Rexhbecaj eingewechselten David Colina, von Hajduk Split geholt, gelang dabei ein historischer Treffer. Er netzte bei seinem Bundesliga-Debüt bereits nach 34 Sekunden.

Sein 3:3 (76.) war das zweitschnellste Tor eines Liga-Neulings seit Beginn der detaillierten Daten-Erfassung 2004/2005 und seit Milos Jojic von Borussia Dortmund 2014 gegen Eintracht Frankfurt.

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