Die Bundesliga und ihre TV-Gelder: Borussia Mönchengladbach wird 2023/2024 hohe Einbußen verkraften müssen. Foto: Martin Rose/Getty Images.
Rheinisches Derby 1. FC Köln gegen Borussia Mönchengladbach am Sonntag in der Bundesliga – doch weder in den letzten Duellen mit dem FC noch in der Tabelle der TV-Gelder können die „Fohlen“ derzeit glänzen.
Sportlich stehen vor dem Traditions-Derby gegen den „Effzeh“ 3 Siege für die Kölner aus den letzten 4 Spielen zu Buche.
Die Übersicht der Fernsehgelder in der aktuellen und in der kommenden Saison – präsentiert von SPORT BILD (aktuelle Ausgabe) – weist die Gladbacher sogar als größten Verlierer aus.
Größter Gewinner ist ein Klub, der in den letzten 2 Jahren für Furore sorgte: Union Berlin. Erstmals Tabellenführer in der Bundesliga, zwei Mal in Folge in den Europacup-Wettbewerben und 2023 zum ersten Mal in der Knockout-Phase (Europa League / Fussballdaten.de berichtete), können die „Eisernen“ im kommenden Jahr auf 12,3 Millionen Euro mehr aus dem TV-Einnahmen-Pool hoffen. Derzeit erhalten die Berliner 54,8 Millionen Euro.
Damit liegen sie hinter vor einem anderen High Flyer des deutschen Fußballs, dem SC Freiburg. Die Breisgauer werden im neuen Spieljahr 8,6 Mio. Euro mehr aus TV-Einnahmen verbuchen können, aktuell kassieren sie 55,4 Mio. Euro, nächstes Jahr werden es 64 Mio. Euro sein. 4,4 Mio. Euro mehr wird es für Werder Bremen, 4,3 Mio. Euro für Europacupsieger Eintracht Frankfurt geben.
Die beiden Top-TV-Verdiener, Bayern München und Borussia Dortmund, mit 82 bzw. 95,3 Millionen Euro Fernseh-Einnahmen die Big Player der Liga, werden dagegen nur wenig zulegen. Bayern München erwartet 2023/2024 TV-Gelder von 95,5 Mio. Euro, das sind nur 0,2 Mio. Euro mehr.
Beim BVB sind es plus 1,1 Mio. Euro.
Ganz andere Zahlen als beim TV-Absturz von Borussia Mönchengladbach. Platz 8 im Jahr 2021, Rang 10 im letzten Jahr und aktuell wieder der 10. Tabellenplatz machen die rheinische Borussia nicht eben zu einem TV-Liebling. „Der jetzige Kader ist Mittelmaß, mehr nicht“, sagte Gladbach-Idol Berti Vogts (76 / „Es waren die besten Spieler dabei“) in SPORT BILD.
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