Christian Eriksen war zwischen 2013 und 2020 der torgefährliche Regisseur bei Tottenham Hotspur. Foto: Julian Finney/Getty Images.
Die Ankunft des Spielers, der mit seinem Herzstillstand 2021 bei der EURO die ganze Fußballwelt in Atem hielt, wirkt bei den „Wölfen“ immer noch etwas surreal, zumal sich in der Autostadt zwischen 2007 und 2015 Supertars wie Edin Dzeko, Grafite, Luiz Gustavo oder Kevin de Bruyne die Ehre gaben.
Aber: Für den VfL kann sich die Präsenz des Routiniers positiv auswirken.
Das zeigen schon allein die Zahlen.
Überall, wo Christian Eriksen in seiner Profi-Karriere wirkte, hat er Spuren hinterlassen, bei Ajax Amsterdam, Tottenham Hotspur, Inter Mailand, Brentford FC und Manchester United, wo sein Vertrag im Sommer 2025 nicht verlängert wurde.
Eriksen hielt sich bei Malmö FF in Schweden fit und spielt nun für den VfL Wolfsburg.
Am vergangenen Sonntag stand Eriksen beim 0:1 in Dortmund (Fussballdaten.de berichtete) noch nicht in der Startelf des niederländischen Trainers Paul Simonis, aber er fügte sich bei seiner Einwechselung gut in das Kollektiv der „Wölfe“ ein, kommunizierte viel mit seinen Mitspielern, trieb das Team an.
Daran reicht selbst sein Wert bei Tottenham Hotspur, wo er als Klub-Idol gilt, nicht heran.
Begonnen hatte alles im Jahr 2010, als ihn Trainer Martin Jol beim 1:1 bei NAC Breda zum Debüt verhalf. Der Rest ist Geschichte.
„Alle, die mit Christian gespielt haben, sagen, er seiner der besten Spieler, mit denen sie je gespielt haben“, erzählt der frühere dänische Nationaltrainer Kasper Hjulmand, 2021 in den dramatischen Minuten im Stadion PARKEN Augenzeuge, dem Kicker-Sportmagazin (Montag-Ausgabe), „er ist etwas ganz Besonderes, was seine Sichtweise und seine Spielweise angeht.“
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