Bundesliga

BVB-Drama um Niklas Süle: Verletzung, Elfmeter – und wohl das letzte Spiel

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Für Niklas Süle könnte das 1:2 von Borussia Dortmund bei der TSG Hoffenheim zum bitteren Schlusspunkt seiner Zeit beim BVB geworden sein. Der 30-jährige Innenverteidiger stand erstmals seit rund zwei Monaten wieder in der Startelf, erlebte jedoch einen höchst unglücklichen Nachmittag – sportlich wie persönlich.

In der 37. Minute rutschte Süle bei einem Abschlussversuch von Andrej Kramaric im Strafraum weg, verdrehte sich dabei ohne Gegnereinwirkung das Knie und ging mit sichtbaren Schmerzen zu Boden. Während er am Boden lag, prallte der Ball an seinen ausgestreckten Arm. Schiedsrichter Daniel Siebert ließ zunächst weiterlaufen, entschied nach VAR-Eingriff aber auf Handelfmeter, den Kramaric zum 1:0 verwandelte. Süle musste anschließend ausgewechselt werden und verschwand direkt in die Kabine; Untersuchungen sollen klären, ob eine schwerere Knieverletzung vorliegt.

Vertragsende rückt näher – Abschied im Sommer fix

Unabhängig von der Diagnose steht fest: Süles Vertrag beim BVB läuft im Sommer aus und wird nicht verlängert. Der frühere Bayern-Verteidiger war 2023 ablösefrei nach Dortmund gewechselt, mit der Erwartung, als Führungsspieler die Defensive zu stabilisieren und ein Signal im damaligen Meisterrennen mit München zu setzen. Über weite Strecken blieb er jedoch hinter diesen Ansprüchen zurück, verlor seinen Stammplatz und kam in der laufenden Saison nur auf eine überschaubare Zahl an Startelfeinsätzen in Bundesliga und Champions League.

Kernpunkte zur Süle-Situation:

  • Vertrag bis 2026, keine Verlängerung geplant – Abschied im Sommer beschlossene Sache
  • In dieser Saison nur noch Rotations- und Ersatzspieler, deutlich weniger Einsatzminuten als in seinen Anfangsjahren beim BVB
  • Verletzung plus Handelfmeter in Hoffenheim könnten seinen letzten Auftritt im BVB-Trikot markiert haben

Niederlage mit Folgen – Bayern vor Meistertitel

Sportlich war die Partie für Dortmund doppelt bitter: Nach dem 0:1 gegen Leverkusen war es bereits die zweite Niederlage in Folge. Zwar konnte der BVB in der Schlussphase noch durch Guirassy ausgleichen, doch ein zweiter Handelfmeter – erneut verwandelt von Kramaric in der Nachspielzeit – besiegelte die 1:2-Pleite.

Hoffenheim sammelte damit wichtige Zähler im Rennen um die Champions-League-Plätze, während Dortmund patzte – mit Konsequenzen an der Tabellenspitze: Durch den Ausrutscher der Schwarz-Gelben reicht dem FC Bayern im Heimspiel gegen den VfB Stuttgart ein Punkt, um den Titel frühzeitig zu sichern.

Für Süle bleibt nach dieser Nacht in Sinsheim vor allem die Frage, ob er überhaupt noch einmal für den BVB auflaufen kann – oder ob eine tragische Szene aus Verletzung und Strafstoß seine Zeit in Dortmund endgültig beendet.

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