Simon Hofmann/Bongarts/Getty Images
Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hat ihre Regularien für Leihspieler angepasst, um jungen deutschen Talenten mehr Einsatzzeit zu ermöglichen.
Künftig müssen die Klubs der Bundesliga und 2. Liga zwar weiterhin mindestens zwölf deutsche Lizenzspieler im Kader führen, doch ab der kommenden Saison können bis zu zwei dieser Akteure auch dann angerechnet werden, wenn sie an einen anderen deutschen Verein verliehen sind. Vorausgesetzt, dieser spielt mindestens in der Regionalliga. Damit sollen Nachwuchsspieler, die in der jeweiligen Spielzeit höchstens 23 Jahre alt werden, stärker gefördert werden.
Zudem werden solche Leihspieler nicht mehr auf das nationale Kontingent von maximal sechs verliehenen Profis angerechnet, sofern der verleihende Klub eine eigene U23-Mannschaft betreibt. Darüber hinaus sind künftig auch U21-Lizenzspieler mit „Local Player“-Status von dieser Begrenzung ausgenommen.
Die DFL-Kommission Fußball hatte die Änderungen nach mehreren Sitzungen einstimmig befürwortet, die Mitgliederversammlung stimmte dem Antrag zu. Entsprechend werden die Lizenzierungsordnung und die Lizenzordnung Spieler angepasst, um den neuen Rahmenbedingungen Rechnung zu tragen.
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