Eintracht Frankfurt

Der Frankfurter Traum vom Titel in Berlin

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Am Dienstag ab 18:30 Uhr gastiert der Tabellenletzte der zweiten Liga zum Viertelfinale des DFB-Pokals im Frankfurter Stadtwald. Dieses Spiel weckt bei den Gastgebern die Erinnerung an große Pokalabende. Die letzten vier nationalen Titel sammelte die Eintracht allesamt im Pokal, während Arminia Bielefeld diesen Wettbewerb nie für sich entscheiden konnte.

Es kommen Erinnerungen an die ganz großen Spielerlegenden mit dem Adler auf der Brust, allen voran die beiden Weltmeister von 1974 Bernd Hölzenbein und Vereinsikone Jürgen Grabowski. Neben den beiden Offensivspielern wird ein Name oft vergessen. „Der Treue Charly“. Damit ist Karl-Heinz Körbel gemeint. Er bestritt alle der vier erfolgreichen Endspiele im nationalen Pokalwettbewerb. Eintracht Frankfurt wurde 1974, 1975, 1781 und 1988 Pokalsieger.

Das Achtelfinale in Hannover

In goldenen Trikots entkam die SGE im Achtelfinale mit einem knappen 2:1 Erfolg nur knapp einer Blamage. Denn der Bundesligaabsteiger Hannover 96 ging durch Martin Harnik in Führung, ehe ein Doppelschlag von Taleb Tawatha und Haris Seferovic die Frankfurter auf die Siegerstraße brachte.

In der sechsten Minute der Nachspielzeit war der Frankfurter Auswärtserfolg stark gefährdet. Nach einem Foul von Mascarell an Sobiech vergab Sané den fälligen Elfmeter. Somit gab es ohne Verlängerung einen Sieger und die Kovac-Elf darf weiter vom Finale in Berlin träumen.

Bilanz gegen Arminia Bielefeld

Im direkten Vergleich beider Teams hat die Eintracht leicht die Nase vor der Arminia. Frankfurt kann bei 30 Spielen 13 Siege vorweisen, währenddessen die Bielefelder achtmal als Sieger vom Platz gingen. Die restlichen neun Spiele endeten mit einem Remis.

Im DFB-Pokal trafen sich die beiden Teams bisher zweimal. In der Saison 1974/75 konnte die Mannschaft aus der Bankenstadt mit 1:3 auf der Bielefelder Alm gewinnen. Auch das Halbfinale der Saison 2005/06 gewann die Eintracht zu Hause mit 1:0.

Im Jahr 1975 fuhr die Eintracht nach Hannover um im Niedersachsenstadion das Finale gegen den MSV Duisburg zu bestreiten. Im Jahr 2006 gab es schon den festen Austragungsort mit dem Berliner Olympiastadion und wieder war die SGE im Endspiel. Dort verlor man knapp mit 0:1 gegen Bayern München. Laut dieser Statistik werden die Schwarz-Weiß-Roten gewinnen und sich danach das Ticket für Berlin sichern.

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