Photo by Alex Grimm/Getty Images
Bei Eintracht Frankfurt wächst der Druck nach der gestrigen Niederlage gegen RB Leipzig spürbar. Nach der 1:3-Pleite wird die Lage auch intern klarer angesprochen, vor allem von Sportvorstand Markus Krösche. Der Druck auf Team und Trainer wächst weiterhin und auch Konsequenzen sind nicht mehr ausgeschlossen, sofern die Talfahrt der Frankfurter weitergeht.
Das 1:3 gegen Leipzig wirkt wie ein Beispiel für die letzten Wochen. Frankfurt bekommt keinen Zugriff, ist in den Zweikämpfen oft einen Schritt zu spät und lässt sich zu leicht ausspielen. Hinzu kommen zwei eklatante Patzer von Torwart Michael Zetterer.
Die Probleme sind unter Coach Albert Riera dabei nicht neu. Schon unter dem vorherigen Trainer waren ähnliche Muster zu sehen, jetzt setzt sich das fort. Frankfurt wirkt in vielen Situationen zu passiv, begleitet Gegner eher, statt sie zu stellen.
Krösche macht keinen Hehl daraus, dass die Leistungen nicht zum Anspruch des Vereins passen. Intern wird diskutiert, dass die Mannschaft deutlich mehr liefern müsste, um im Rennen um Europa zu bleiben.
Die aktuelle Entwicklung bringt Frankfurt in eine gefährliche Zone im Tabellenbild und auch der Trainer ist nicht mehr unangreifbar. Die Konkurrenz zieht vorbei, während die Eintracht auf der Stelle tritt.
Für die kommenden Wochen geht es darum, wieder mehr Zugriff auf das Spiel zu bekommen und die Basics zu stabilisieren. Bleibt das aus, droht eine Saison, die deutlich hinter den Erwartungen zurückbleibt.
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