Foto: Lars Baron/Bongarts/Getty Images
Für viele Frankfurt-Fans wird die vergangene Saison als besonders in Erinnerung bleiben. Nach einem Fehlstart in der Bundesliga und dem Pokal-Aus gegen den SSV Ulm, gelang der SGE dennoch der Einzug ins Europa League-Halbfinale und eine internationale Platzierung. Besonders die Spiele auf der internationalen Bühne waren für die zahlreichen Anhänger ein großes Highlight. Auch wenn Sebastien Haller, Luka Jovic und Ante Rebic aufgrund der starken Offensive das meiste Ansehen genossen, waren auch andere Spieler fundamental für das erfolgreiche Abschneiden. Dazu zählt vor allem der Routinier Makoto Hasebe. Seine Leistungen in der letzten Spielzeit wirken umso beachtenswerter, wenn man bedenkt, dass der defensive Mittelfeldspieler bereits 35 Jahre alt ist. Auf insgesamt 44 Pflichtspiele kam der Leader in der vergangenen Saison. Gegenüber „eintracht.de“ sprach er nun über die neue Saison und sein eigenes Leistungsvermögen.
Bereits am vergangenen Donnerstag absolvierte Frankfurt das erste Pflichtspiel der neuen Saison. Im Europa League-Hinspiel gegen Tallinn konnte das Team von Adi Hütter auswärts mit 1:2 gewinnen. Trotz des Sieges, gab sich Hasebe bezüglich des Spiels selbstkritisch: „Wir haben noch zu viele Fehler gemacht, da schließe ich mich mit ein. Auch physisch und läuferisch sind wir noch nicht am Limit.“ Dabei fügte er jedoch gleich hinzu, dass „das zum jetzigen Zeitpunkt nichts Ungewöhnliches“ sei.
Auch bezüglich der Neuzugänge äußerte sich der erfahrene Mittelfeldspieler. Seiner Meinung nach solle man sich eher auf das konzentrieren, was man hat, da das Team Qualität habe. Für ihn selbst sei ein anderer Faktor noch viel bedeutsamer: „Wichtiger ist, weiter an unserer Kommunikation zu arbeiten, nicht nur auf dem Platz, sondern auch außerhalb der Trainingszeiten miteinander essen zu gehen. Dafür ist ein Trainingslager eine gute Gelegenheit.“
Ob er es in dieser Spielzeit wieder auf 44 Pflichtspiele bringt, bleibt noch abzuwarten. Feststeht jedoch, dass er weiter fit sei. Trotz seines fitten Zustandes warnt der Routinier dennoch vor seinem hohem Alter: „Ich fühle mich gut, sehe aber auch Beispiele wie Naldo, der noch mit 35 auf hohem Niveau gespielt hat und dieses wenig später nicht mehr halten konnte. Ältere Spieler müssen sicher mehr auf sich achten. Ich bleibe bescheiden und gebe weiter alles. Tag für Tag.“
Es bleibt abzuwarten, ob die Eintracht die starke letzte Saison noch einmal bestätigen kann. Aufgrund der hochkarätigen Abgänge um Haller und Jovic wird es jedenfalls nicht leichter werden.
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