Eintracht Frankfurt

Nach Jovic-Abgang: Serie-A-Klub will Rebic – Haller nach England?

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Nach dem Verkauf von Luka Jovic ist die Frankfurter Portokasse prall gefüllt. 60 Millionen Euro plus Zuschläge überweist Real Madrid für 21-Jährigen. Auch wenn mit Benfica Lissabon ein Ex-Verein des Serben am Verkauf maßgeblich mitverdient, erhöht das den finanziellen Spielraum der Eintracht enorm. Die starke Saison der Hessen hat allerdings auch seine Kehrseite. Nach Jovic droht man nun auch Ante Rebic und Sebastien Haller zu verlieren.

Brecher Haller als Lukaku-Erbe?

So soll Manchester United an einer Verpflichtung von Haller interessiert sein. Dies berichtet der US-amerikanische TV-Sender „ESPN“. Demnach haben Scouts des englischen Top-Klubs Hallers Aufritte in der Europa League ganz genau unter die Lupe genommen. Da traf der Franzose fünfmal in zehn Einsätzen, zudem gab er drei Assists. In der Bundesliga erzielte er in 29 Spielen 15 Tore und legte neun weitere Tore auf.

Das sind Zahlen, die Manchester United so sehr vom robusten Stürmer überzeugen, dass sie ihn als möglichen Nachfolger von Romelu Lukaku auserkoren haben. Der Belgier legt eine ähnlich körperbetonte Spielweise an den Tag wie Haller, beide sind physisch enorm stark und wissen zudem, wo das Tor steht. Der 26-Jährige soll bei Inter Mailands neuem Trainer Antonio Conte ganz oben auf der Wunschliste stehen und könnte Manchester nach zwei Jahren daher für knapp 90 Millionen Euro in Richtung Italien verlassen.

Rebic als Inters Objekt der Begierde

Conte hat allerdings noch weitere Spieler im Visier. Dazu gehört auch Ante Rebic. Der 25-Jährige soll bei Inter mit Ivan Perisic einen Landsmann ersetzen. Der ehemalige Bundesligaspieler (ehemals Borussia Dortmund und VfL Wolfsburg) kokettiert bereits seit geraumer Zeit mit einem Wechsel in die Premier League. Die Nerazzurri würden dem 30-Jährigen in diesem Sommer definitiv keine Steine in den Weg legen.

Nach Informationen der „BILD“ sollen die Lombarden Rebic ein Netto-Jahresgehalt von vier Millionen Euro anbieten. Zusätzlich lockt natürlich die Chance mit Inter in der Champions League groß aufzuspielen, während er sich bei der Eintracht mit der Europa League begnügen müsste. Dem „kicker“ zufolge muss die Eintracht jedoch 50 Prozent der Ablöse für den Kroaten an dessen Ex-Klub AC Florenz abdrücken. Aufgrund dieser Klausel würde den Toskanern bei einem Verkauf von Rebic somit ein wahrer Geldregen ins Haus stehen.

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