Eintracht Frankfurt

„Sind an Grenzen gestoßen“: Frankfurt zieht Lehren nach Niederlage

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Eintracht Frankfurt steckt nach der deutlichen 1:5-Niederlage bei Atlético Madrid in der Champions League in einer Phase der Selbstreflexion. Trainer Dino Toppmöller sprach nach dem Spiel bei DAZN von einem „temporären Grenzerlebnis“ und hofft auf einen schnellen Lerneffekt: „Wir sind an Grenzen gestoßen, das kommt vor im Leben und im Fußball. Aber Grenzen sind immer nur temporär.“

Sein junges Team sei noch „in einem Prozess“, die Spanier aktuell schlicht „eine Nummer zu groß“. Auch Sportvorstand Markus Krösche zeigte Verständnis für die klare Niederlage: „Atlético ist in einer anderen Liga. Das muss man akzeptieren. Sie sind auf der einen oder anderen Position einfach weiter und haben mehr Qualität.“

Frankfurt: 13 Gegentore in den letzten drei Spielen

Die Gegentreffer durch Raspadori (4.), Le Normand (33.), Griezmann (45.+1), Simeone (70.) und Álvarez (82., Handelfmeter) offenbarten erneut Schwächen in der Defensive. In den letzten drei Pflichtspielen kassierte die Eintracht insgesamt 13 Gegentore – ein Wert, der intern für Diskussionen sorgt.

„Wir sind ja nicht blind“, sagte Toppmöller. „Wir müssen es einfach in den nächsten Wochen besser machen. Die Antwort kann ich hier nicht geben, die müssen wir gemeinsam auf dem Platz geben.“ Besonders bei Standardsituationen fordert der Coach mehr Konsequenz: „Da müssen wir besser und schärfer werden.“

Krösche sieht ebenfalls Handlungsbedarf: „Es sind ein paar Tore dabei, die ein bisschen zu einfach gefallen sind. Natürlich kann es passieren, dass du bei offensiver Spielweise das eine oder andere Gegentor mehr bekommst. Aber gerade bei den einfachen Gegentoren müssen wir konsequenter verteidigen.“

Am Samstag kommt es zum Topspiel gegen den FC Bayern München. Der deutsche Rekordmeister ist bislang ungeschlagen in allen neun Pflichtspielen der Saison und wird mit diesem Momentum am kommenden Wochenende in die Partie in Frankfurt hineingehen.

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