Eintracht Frankfurt

Zu spät gegen Bremen: Eintracht muss Geldstrafe zahlen

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Es war die letzte Partie für Dino Toppmöller als Trainer von Eintracht Frankfurt. Das 3:3-Unentschieden gegen Werder Bremen war der letzte Stoß der SGE-Bosse, die den 45-Jährigen Mitte Januar entließen. Bezüglich des Bremen-Spiels muss nun die Eintracht zum aller Überfluss auch noch eine Geldstrafe an die DFL zahlen.

Ausrüstungskontrolle im Mittelpunkt

Der Hintergrund liegt jedoch nicht im sportlichen Verlauf, sondern in einem organisatorischen Fehler vor dem Anpfiff. Beim Auswärtsspiel im Weserstadion kam die Frankfurter Mannschaft zu spät zur Ausrüstungskontrolle unmittelbar vor dem Spiel, was den Anstoß um mehr als zwei Minuten verzögerte. Das DFB‑Sportgericht verhängte deshalb eine Strafe in Höhe von 10.000 Euro. In der Urteilsbegründung heißt es, der Anpfiff habe sich um exakt 2:08 Minuten verschoben, weil die Eintracht nicht rechtzeitig erschienen sei. Der Klub hatte zuvor schriftlich Stellung genommen.

Für Frankfurt sind Sanktionen grundsätzlich nichts Ungewöhnliches, doch diesmal ging es nicht um Pyrotechnik oder Fanvergehen, sondern um einen klaren Verstoß gegen die organisatorischen Vorgaben. Die Höhe der Strafe ergibt sich aus der im März 2023 eingeführten Sanktionstabelle der DFL: Verzögerungen von mehr als 120 Sekunden werden beim ersten Verstoß mit 10.000 Euro geahndet. Bei Wiederholungen kann die Summe bis auf 80.000 Euro steigen.

Zum Vergleich: Der FC Bayern München musste in der vergangenen Saison 35.000 Euro zahlen, nachdem man sich bereits den siebten Verstoß geleistet hatte.

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