Bundesliga

EXKLUSIV | Leverkusen fordert mindestens 45 Mio. Euro für Gespräche über seinen aufstrebenden Star

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Der moderne Fußball ist ein Spiel der Räume – und Bayer Leverkusen hat den ultimativen Schlüssel gefunden, um sie zu öffnen: Ernest Poku. Seit seinem aufsehenerregenden Wechsel im August 2025 für 12 Millionen Euro von AZ Alkmaar hat sich die niederländisch-ghanaische Sensation zu einem „Top-Prioritätsziel“ für Europas finanzstärkste Klubs entwickelt. Poku verkörpert perfekt die Balance aus explosiver Dynamik und technischer Präzision, die auf Elite-Niveau gefordert ist, und ist damit eine Schlüsselfigur im auf Umschaltmomente ausgerichteten Spielplan, mit dem Leverkusen in dieser Saison national wie international dominiert.

Der Scouting-Fokus: Napoli und Juventus führen die italienische Offensive an

Pokús rasante Entwicklung ist den großen Klubs nicht entgangen. Laut aktuellen Scoutingberichten kommt das größte Interesse derzeit aus der Serie A, wo sich eine taktische Revolution abzeichnet.

  • Napolis Vorstoß: Die Partenopei haben Poku im Rahmen eines ambitionierten Kaderverjüngungsprojekts auf ihre Shortlist gesetzt. Die Scouts des Klubs konzentrieren sich besonders auf seine herausragende Ballkontrolle auf engstem Raum und seine explosive „erste Bewegung“, mit der sich kompakte italienische Abwehrreihen aufbrechen lassen. Nach den Abgängen wichtiger Offensivspieler sieht Napoli in Poku das „ideale Profil“ für die Spitze ihrer Dreier-Offensive. Berichten aus Neapel zufolge wird ein erstes Angebot über 38 Millionen Euro vorbereitet, um Leverkusens Standhaftigkeit zu testen.
  • Der Juventus-Faktor: Auch Juventus wurde in der BayArena gesichtet, um Pokús Champions-League-Auftritte genau zu beobachten. Seine Fähigkeit, über die gesamte Angriffsreihe hinweg eingesetzt zu werden, macht ihn zu einem vielseitigen Baustein im Neuaufbau der Bianconeri.
  • Interesse aus der Premier League: In England sehen Newcastle United und Aston Villa sein athletisches Profil als perfekt geeignet für das hohe Tempo der Premier League. Besonders Newcastle sucht nach einem Flügelspieler, der Geschwindigkeiten von nahezu 35 km/h erreicht – ein Wert, den Poku mühelos erzielt.

Technische Analyse: Rohgeschwindigkeit und Entscheidungsstärke

Technische Bewertungen zeigen, dass Poku bereits ein Reifestadium erreicht hat, das weit über sein Alter von 22 Jahren hinausgeht. Seit Kasper Hjulmand im September 2025 das Traineramt in Leverkusen übernommen hat (nach der kurzen Amtszeit von Erik ten Hag), hat sich Pokús taktische Flexibilität deutlich weiterentwickelt.

  • Beschleunigung & Dribbling: Poku gehört zu den besten Spielern der Bundesliga, wenn es um Antritt aus dem Stand geht. Seine Erfolgsquote in Eins-gegen-eins-Situationen liegt konstant über 65 Prozent – ein Wert, der ihn unter die besten fünf Prozent der Flügelspieler in Europas Top-5-Ligen einordnet.
  • Taktische Entwicklung: Unter Hjulmand hat er sich vom klassischen Flügelspieler an der Seitenlinie zu einem modernen „Inside Forward“ entwickelt. Er überzeugt nun vor allem durch das Einrücken ins Zentrum, wo er Schlüssel­pässe spielt oder Überzahlsituationen schafft – und ist damit weit mehr als nur ein Tempodribbler.
  • Das Olympiakos-Statement: Seine jüngsten Auftritte in der Champions League, insbesondere gegen Olympiakos, haben gezeigt, dass er auch unter maximalem Druck liefern kann – mit der nötigen Vertikalität und Abschlussstärke, die auf absolutem Topniveau gefragt sind.

Klubhaltung und mögliche Szenarien

Die Vereinsführung von Bayer Leverkusen unter Geschäftsführer Simon Rolfes weiß genau, dass Pokús Marktwert täglich weiter steigt. Die Strategie ist klar: entweder zum Höchstpreis verkaufen oder die Zukunft um ihn herum aufbauen.

  • Am Verhandlungstisch: Mit einem Vertrag bis Juni 2030 befindet sich Leverkusen in einer äußerst starken Position. Nachdem man ihn einst vergleichsweise günstig verpflichtet hat, erwartet der Klub nun eine Ablösesumme, die seinem „Weltklassepotenzial“ entspricht.
  • Das endgültige Preisschild: Während Napoli Angebote im Bereich von 38 bis 40 Millionen Euro prüft, hat Leverkusen signalisiert, dass Gespräche erst ab 45 Millionen Euro beginnen. Sollte der Spieler den Klub ins Champions-League-Viertelfinale oder noch weiter führen, dürfte diese Summe die Marke von 55 Millionen Euro deutlich übersteigen.

Analytisches Fazit: Der Durchbruch 2026

Datenanalysen zeigen, dass Pokús Spielstil hervorragend mit den taktischen Anforderungen sowohl der Serie A als auch der Premier League harmoniert. Allerdings stellt die enorme Finanzkraft der englischen Klubs das größte Hindernis für Napoli dar. Für Poku wird der Sommer 2026 zum Wendepunkt: Bleibt er das Gesicht der „Werkself“ – oder wird er zum nächsten spektakulären Multimillionen-Transfer? Er bleibt die perfekte Verbindung aus rohem niederländischem Talent und verfeinerter deutscher taktischer Disziplin.

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