FC Augsburg

Augsburg vor St. Pauli: „Mut, Zielstrebigkeit und Zusammenhalt“

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Der FC Augsburg geht mit einem klaren Fokus in das Heimspiel gegen den FC St. Pauli. Der überraschende 2:1‑Erfolg beim FC Bayern hat der Mannschaft zwar Selbstvertrauen gegeben, doch Trainer Manuel Baum betont unermüdlich, dass dieser Sieg nichts wert ist, wenn die folgenden Aufgaben nicht ebenso entschlossen angegangen werden.

Augsburg in „sämtlichen Gefühlswelten“

„Wir konnten uns schnell wieder auf den Alltag konzentrieren“, sagte der 46-Jährige auf der Pressekonferenz. Er beschrieb die Woche vor St. Pauli als Mischung aus Emotionen, Rückkehr zur Routine und wachsender Zuversicht. Sein Team habe seit Jahresbeginn „sämtliche Gefühlswelten“ erlebt: das 0:4 in Gladbach, die Unentschieden gegen Union und Freiburg, dann der Sieg in München. Aus diesen Ausschlägen will er Stabilität formen. „Wir müssen irgendwo wieder in der Mitte landen“, erklärte er. Entscheidend seien Werte wie „Mut, Zielstrebigkeit und Zusammenhalt.“

Der Trainer weiß, dass die kommenden Wochen kaum wichtiger sein könnten. Mit St. Pauli, Mainz und Heidenheim warten drei direkte Konkurrenten im Tabellenkeller. In der Hinrunde verlor der FCA alle drei Duelle, doch Baum verweigert den Blick zurück. „Das können wir nicht mehr ändern. Die Zukunft aber können wir beeinflussen.“

Personelle Lage angespannt vor St. Pauli

Personell bleibt die Lage angespannt. Kristijan Jakić ist weiterhin fraglich, ebenso ein bis zwei weitere Spieler, deren Namen Baum bewusst offenlässt. Keven Schlotterbeck fehlte zuletzt krank, auch hier bleibt ein Fragezeichen. Gleichzeitig fällt es dem Trainer schwer, nach dem Auftritt in München jemanden aus der Startelf zu nehmen.

Dennoch betont er, dass die Aufstellung immer vom Gegner abhängt. Gut möglich also, dass Michael Gregoritsch als Zielspieler in die Spitze rückt oder Anton Kade weichen muss. Baum spricht von einem „Puzzle“, bei dem nicht nur die erste Elf zählt, sondern auch die letzte.

„Vielleicht auf eine Schraube einstellen“

Inhaltlich erwartet er ein völlig anderes Spiel als in München. Dort setzte Augsburg auf die Vielseitigkeit eines „Schweizer Taschenmessers“, nun brauche es andere Werkzeuge. „Wenn man in jedem Gegner einen Nagel sieht, nimmt man immer einen Hammer. Diesmal müssen wir uns vielleicht auf eine Schraube einstellen.“

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