Foto: OLI SCARFF/AFP/Getty Images
Bekanntermaßen wird der FC Bayern nach dieser Spielzeit wohl hochklassige Verstärkung gebrauchen, da Arjen Robben und Franck Ribery den Verein wohl verlassen werden oder lediglich als Back-Up-Spieler weiter eingeplant sein werden. Immer stärker in den Fokus der Münchner rückt in diesem Zusammenhang Olympique Lyon-Star Nabil Fekir.
Nabil Fekir wurde im Sommer 2018 mit Frankreich Weltmeister. Zu dieser Zeit brachten die Medien ihn auch mehrmals mit dem FC Liverpool in Verbindung. Daraus wurde letztendlich nichts. Grundsätzlich möchte der 25-Jährige aber wohl dennoch auf Dauer bei einem europäischen Topclub spielen. Ein solcher ist Olympique Lyon derzeit schlichtweg nicht. Laut dem „kicker“ ist das Interesse des FC Bayern München an dem offensiv flexibel einsetzbaren Spieler groß. So soll der Chefscout des FC Bayern, Laurent Busser, beim Champions-League-Spiel von Olympique Lyon gegen Shaktar Donezk vor Ort gewesen sein und Fekir persönlich beobachtet haben.
Für einen Transfer des Akteurs zu den Münchnern spricht einiges. Er bringt sehr gute Qualitäten mit: Er ist schnell, dribbelstark und äußerst torgefährlich. Dies lässt sich an den statistischen Daten der Saison 2017/2018 belegen: In insgesamt 40 Pflichtspielen In Liga, Pokal & Europa League kam Fekir auf 23 eigene Treffer und auf acht Torvorbereitungen. Auch in dieser Saison kommt er in acht Partien wieder bereits auf sechs Torbeteiligungen.
Tendenziell ist er sicherlich ein Spieler, der die Lücke eines Arjen Robben oder Franck Ribery füllen kann. Allerdings müssten die Bayern wohl erstmalig bereit sein, eine sehr hohe Ablösesumme zu bezahlen. Der Franzose besitzt einen Marktwert in Höhe von 60 Millionen Euro. Angesichts dessen, dass sein Vertrag 2020 ausläuft, könnte er im kommenden Sommer zwar etwas günstiger als üblich sein, 50 Millionen müssten die Bayern aber sicherlich für ihn bezahlen. Tendenziell könnte Lyon auch 60 oder 70 Millionen Euro aufrufen. Der bisherige Rekordtransfer des FCB ist Corentin Tolisso, der 41,5 Millionen Euro kostete. Ob es also tatsächlich zu einem Transfer von Fekir kommt, bleibt abzuwarten.
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