Stefano Guidi/Getty Images
Sacha Boey hat beim FC Bayern München keine Zukunft mehr. Das ist seit Monaten klar. Im Winter wurde der 25-jährige Rechtsverteidiger an seinen Ex-Klub Galatasaray ausgeliehen, für eine Leihgebühr von 500.000 Euro. Die Kaufoption liegt bei rund 15 Millionen Euro, also etwa der Hälfte der 30 Millionen Euro, die Bayern 2024 für Boey bezahlt hatte.. Doch jetzt könnte es für die Münchner noch unangenehmer werden, wie SPOX berichtet.
Galatasaray plant dem Vernehmen nach nicht, die vereinbarte Kaufoption zu aktivieren. Der türkische Meister hält 15 Millionen Euro für zu hoch und wäre allenfalls bereit, vier bis fünf Millionen Euro für eine feste Verpflichtung zu überweisen.
Dieses Angebot ist weit entfernt von Bayerns Vorstellung. Zieht Galatasaray die Option nicht, kehrt Boey im Sommer nach München zurück, wo sein Vertrag noch bis 2028 läuft und er aller Voraussicht nach keine Zukunft mehr hat.
Für den FC Bayern München ist das aktuelle Transfergeschehen um Sacha Boey ein ungemütliches Szenario. Ein Spieler, den man loswerden will, kommt zurück, weil sich kein Käufer auf die gewünschten Konditionen einlässt. Boey hatte sich in München nie wirklich durchsetzen können und blieb weit hinter den Erwartungen zurück.
Mit der Leihe zu Galatasaray sollte die Akte endgültig geschlossen werden. Zudem meldete Bild Mitte April, Galatasaray werde die Option ziehen. Nun scheint sich die Meinung beim türkischen Traditionsverein jedoch geändert zu haben und Bayern muss sich vermutlich nach einem anderen Interessenten umsehen.
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