Die Bayern-Stars Thomas Müller (l.) und Robert Lewandowski nach dem 1:1 und dem damit verbundenen ,,Aus" gegen den FC Villarreal in der Champions League. Foto: Christian Kaspar-Bartke/Getty Images.
Der deutsche Fußball ist nur Viertelfinale! Bayern München ist in der Champions-League-Runde der letzten Acht am FC Villarreal (1:1 / Hinspiel: 0:1) gescheitert. Das Portal Fussballdaten.de nennt Top-Fakten, die zu diesem überraschenden Knockout führten.
Es klang wie eine Drohung. „Mit uns ist nicht zu spaßen“, sagte Bayern Münchens Torhüter Manuel Neuer (36) in der Pressekonferenz vor dem Spiel, „wir sind froh, dass wir das Hinspiel nur mit 0:1 verloren haben, das ist die beste Niederlage, die uns passieren konnte.“
Nein, das war sie nicht! Bayern München ist – wie im letzten Jahr – im Viertelfinale aus der „Königsklasse“ ausgeschieden und das auch zu Recht.
24 Schussversuche gab es in der Partie gegen das „gelbe U-Boot“ aus Spanien, aber nur 4 kamen wirklich auf das Tor von Geronimo Rulli. Die Mannschaft von Trainer Unai Emery („Good ebening“) erwies sich ähnlich unbequem wie im Hinspiel vor einer Woche und nutzte einen von nur 4 Torschüssen zum entscheidenden 1:1 durch Samu Chukwueze (88.). Robert Lewandowski (52. / 13. Saisontor) hatte das 0:1 aus dem Hinspiel ausgeglichen.
Villarreal hatte zuvor nach 1:1 zu Hause schon mit 3:0 bei Juventus Turin gewonnen – und damit auch den italienischen Rekordmeister geschockt.
Nun die Blaupause. Die Bayern machten zu wenig aus ihrer faktischen Überlegenheit – und sie hatten wohl auch vor der Partie weder die aktuellen Fakten, noch die historischen Daten im Blick.
Die Historie der Bayern zeigt, dass Niederlagen in Hinspielen in der K.o.-Runde empfindlich sind.
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