FC Bayern München

Falscher Spielertyp: Bayern nimmt Abstand von Roca-Transfer

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Mit dem Abschied von Renato Sanches ist im Mittelfeld des FC Bayern ein Kaderplatz frei geworden. Lange galt Marc Roca als absoluter Top-Kandidat bei den Münchnern. Der 22-Jährige soll dem deutschen Rekordmeister zuletzt die Bereitschaft signalisiert haben, in die Bundesliga zu wechseln. Nun kommt offenbar alles anders als gedacht.

Roca ist aus dem Rennen

Als Streitpunkt im Fall Roca wurde immer wieder dessen Ausstiegsklausel genannt. Die beläuft sich auf 40 Millionen Euro. Sein Verein Espanyol Barcelona bestand im Falle eines Transfers wohl auch auf dieser Summe. Den Verantwortlichen des FC Bayern soll dies aber zu viel Geld gewesen sein. Zuletzt kam dann aber etwas Bewegung in die Angelegenheit. Denn allerspätestens durch den Abgang von Missverständnis Renato Sanches zum französischen Vizemeister OSC Lille haben die Bayern in der Mittelfeldzentrale Vakanz für einen Neuzugang. Noch dazu wäre der spanische U21-Nationalspieler selbst gerne nach München gewechselt. Laut „Sport-Bild“-Informationen wird es dazu jedoch nicht kommen.

Gesucht: Ein resoluter Dirigent

Bayerns Profil für den neuen Mann in der Schaltzentrale entspricht demnach nicht der Art und Weise, wie Roca das Spiel interpretiert. Der Neuzugang soll schließlich eine weitere Komponente ins Spiel der Münchner einbringen. Mit Rocas Landsmann Javi Martinez hat man nämlich nur einen einzigen defensivstarken Sechser im Kader. Roca wurde von den Münchnern sicherlich als enorm spielstark eingeschätzt. Seine defensiven Qualitäten waren für die Verantworlichen hingegen anscheinend letztlich nicht überzeugend genug, um 40 Millionen Euro für ihn hinzulegen.

Zu der Annahme, dass Roca nicht zu den Bayern wechselt, passt eine Aussage von Karl-Heinz Rummenigge. „Ich glaube nicht, dass wir ein Angebot abgegeben haben. Es gab keinen Kontakt und keine Verhandlungen mit dem Klub“, behauptete der Vorstandschef während der USA-Reise. Der gesuchte Sechser soll dem Vernehmen nach vielmehr eine Mischung aus Abräumer Martinez und Ballkünstler Thiago sei. Außerordentlich stark in der Zweikampfführung, doch gleichzeitig in der Lage, dass Spiel der Bayern zu lenken und zu dirigieren.

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