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David Alaba ist wieder violett. Zwar nicht das Trikot, das der scheidende Bayern-Abwerchef trägt, sondern Abseits des Platzes. Der Österreicher soll laut seiner heimischen Tageszeitung „Kurier“ Anteile am finanziell schwer gebeutelten Traditionsklub Austria Wien erworben haben.
Für 500 Tausend Euro erwirbt David Alaba zwei Prozent der Anteile von FK Austria Wien. Da der neue „strategische Partner“ der Wiener, die Insignia Group, weiterhin kein Geld überweist, wird daher finanziell ein anderer Weg eingeschlagen – eben mit dem Noch-Bayern-Verteidiger.
Darüber hinaus wird Alaba Testimonial für die „Austria-Lizenz-Markenpartnerschaft für den Mittelstand“. Dadurch sollen mittelständische Unternehmen als neue Sponsoren akquiriert werden.
Der Klub von Trainer Peter Stöger hatte aufgrund finanzieller Schwierigkeiten die Lizenz für die kommende Spielzeit erst in zweiter Instanz erhalten.
Der mittlerweile zehnfache Meister stammt aus dem Nachwuchs der Wiener Austria. Mit zehn Jahren stieß er zu den Veilchen. Zu einem Einsatz in seiner heimischen Bundesliga brachte es der Defensivmann nie, einzig im Frühjahr 2008 stand er ohne Einsatz im Spieltagskader.
Für die zweite Mannschaft aus der Hauptstadt Österreichs brachte er es auf fünf Spiele, ehe er im Sommer, knapp nach seinem 16. Geburtstag, an die Säbener Straße wechselte. Durch die Jugendabteilungen des deutschen Serienmeisters spielte er sich hoch und darf sich seit 2010 Profi des FC Bayern nennen. Mit Ausnahme einer halbjährigen Leihe zur TSG Hoffenheim verbrachte er seine komplette Profilaufbahn in München.
429 Spiele, sowie 33 Tore und 54 Vorlagen später will der Nationalspieler nun weg aus seiner Komfortzone und sich noch einmal wo anders versuchen. Am häufigsten wird dabei Real Madrid genannt. Aber auch weitere europäische Topklubs sind im Rennen um den 28-Jährigen.
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