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Mit der Bekanntgabe seines Wechselwunsches nach der Partie gegen den VfL Wolfsburg (3:2) hat Hansi Flick für weitere Unruhen gesorgt. Auch der FC Bayern München positionierte sich nun selbst und „missbilligte“ die Art der Kommunikation, die einseitig durch den Trainer ablief. Von dem ehemaligen Sport-Manager Dieter Hoeneß gibt es nun ebenfalls deutliche Kritik für das Verhalten des noch Bayern-Trainers.
„Ich bin überzeugt, dass Hansi das nicht gut überlegt hat, vielleicht auch nicht gut beraten war“, meint der ehemalige Hertha-Funktionär gegenüber dem „SWR“. Flick hatte zwar bereits zuvor die Mannschaft und auch den Vorstand über seinen Abgangs-Wunsch informiert, hatte aber nicht kommuniziert, dass er den Abgang gegen den VfL bekannt geben werde. Dementsprechend überrumpelte fühlten sich die Münchener im Anschluss.
„Es gab eine andere Absprache, es ist besprochen worden, dass nach dem übernächsten Spiel eine Erklärung erfolgt. Es war einfach ein Fauxpas. Zu so einem Konflikt gehören zwei“, schätzt Hoeneß die Lage ein. Dass es zwischen dem Vorstand und dem Trainer nicht glattläuft, war allseits bekannt. Karl-Heinz Rummenigge soll als Vorstandsvorsitzender noch der letzte gewesen sein, der wirklich um Flick kämpfte.
Für Dieter Hoeneß ist die Darstellung der Lage in München zu einseitig und undifferenziert. Demnach wird der Sportvorstand Hasan Salihamidžić unfair bewertet: „Es ist ja nicht so, dass Hansi die Titel geholt hat, die hat auch Salihamidžić geholt.“
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