Foto: Imago Images
Last-Minute-Neuzugang Marc Roca vom FC Bayern konnte bislang noch nicht nachhaltig überzeugen, fühlt sich jedoch sehr gut aufgehoben in München. In einem Interview schwärmte der Spanier zudem von seinem FCB-Lieblingsspieler.
Für seinen neuen Arbeitgeber stand Roca bisher nur eine Minute in der Bundesliga auf dem Platz und sein Einsatz über 90 Minuten im DFB-Pokal offenbarte taktische Unsicherheiten. Trotzdem zeigt sich der Mittelfeldmann zufrieden über seine Situation. „Ich bin am besten Ort, an dem ich sein kann und im besten Team Europas“, erklärte Roca im Interview mit dem spanischen Radiosender „Cadena SER“.
Dass er seine Leistungen noch steigern muss, weiß Roca selbst. „Es ist Zeit, hart zu arbeiten und sich anzupassen und dann wird schon alles so kommen, wie es soll. Ich muss an Intensität und Aggressivität gewinnen“, so der ehemalige spanische U21-Nationalspieler. Immerhin zahlten die Bayern Anfang Oktober neun Millionen Euro für den 23-Jährigen an Espanyol Barcelona.
Neben dem mit Top-Spielern bestickten Mittelfeld des FC Bayern, ist sicherlich die Umgewöhnung vom spanischen zum deutschen Fußball einer der Hauptgründe der Startschwierigkeiten von Roca. „In Spanien ist das Spiel taktischer. Wenn du in Deutschland die Chance zum Angriff hast, greifst du an. Trotzdem wollen wir bei Bayern oft den Ball haben und den Gegner dominieren“, beschrieb der Linksfuß einen Unterschied.
Besonders angetan zeigt sich der Neuzugang derweil von Thomas Müller, wie er im Gespräch verriet. Generell seien alle Akteure beim FCB „unglaublich“, für Müller fand Roca jedoch zusätzliche Lobesworte. „Er ist unglaublich schlau – wie er spielt, wie er sich bewegt, seine Mentalität“, würdigte er den Ex-Nationalspieler.
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