FC Bayern München

Unzufrieden bei ManCity: Bayern-Flirt Jesus bekommt Preisschild umgehängt

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Ein möglicher Transfer von Leroy Sané von Manchester City zum FC Bayern war im Sommer eines der vorherrschenden Themen auf dem Transfermarkt. Nach Sanés Kreuzbandriss wurde das Thema zumindest vorerst ad acta gelegt. Allerdings wurde auch Sanés Teamkollege Gabriel Jesus in der Vergangenheit bereits mit einem Wechsel zum deutschen Rekordmeister in Verbindung gebracht. Der Brasilianer kann sich mit seiner Reservistenrolle bei den Citizens nicht wirklich anfreunden.

Jesus kommt nicht an Aguero vorbei

Im System von Pep Gurdiola gibt es nur einen echten Stürmer und der heißt häufig Sergio Aguero. Seit 2011 geht der Argentinier für die Skyblues überaus erfolgreich auf Torejagd. 349 Spiele, 241 Treffer, 71 Vorlagen. In der laufenden Spielzeit steht er nach insgesamt elf Einsätzen in der Premier League und Champions League bei zehn Toren und zwei Vorlagen. Der Leidtragende dieser brutalen Effizienz heißt Jesus. Der Brasilianer steht seit zwei Jahren in Manchester unter Vertrag und kam seitdem in 111 Partien zum Zuge, in denen ihn 50 Tore und 17 Assists gelangen. Auch er kam in dieser Saison elfmal zum Einsatz, in der Liga stand er jedoch nur viermal in der Startelf. Zu wenig für die Ansprüche des 22-Jährigen.

Foto: Alex Pantling/Getty Images

„Ich will, dass sich etwas ändert“

Ende September hatte sich Jesus daher öffentlich über seine Reservistenrolle beklagt. Er hätte „nicht die Chance, in den wichtigen Matches zu spielen“, monierte er da im Interview mit „Esporte Interativo. „Natürlich ist es sehr schwierig, um einen Platz mit Sergio Agüero zu kämpfen, vielleicht die grösste Legende in der Geschichte des Klubs“. Dennoch wolle er „nicht auf der Bank sitzen. Es ist hart, nicht in den Spielen, die zählen, teilhaben zu können.“ Guardiola zeigte anschließend zwar Verständnis für Jesus, trotzdem dürfte der Spanier nicht von Aguero abrücken. Die Zeit Geduld zu haben, sei laut Jesus jedoch vorbei: „Deshalb will ich, dass sich etwas ändert.“

Foto: Catherine Ivill/Getty Images

Kein Transfer unter 115 Millionen Euro

Anfang Oktober berichtete die „Sport Bild“, dass Bayern im Sommer die Chance gehabt hätte, Jesus für unter 100 Millionen Euro Ablöse zu verpflichten. Damit wäre er wohl günstiger gewesen als Sané, bei dem die Münchner 2020 einen neuen Anlauf starten wollen. In Manchester weiß man um das große Potenzial von Jesus. Laut „The Sun“ hat Guardiola vereinsintern bereits klargestellt, dass er in ihm den legitimen Nachfolger des 31-jährigen Rekordtorschützen Aguero sieht. ManCity werde demnach allen potenziellen Interessenten, zu denen neben Bayern auch Paris St. Germain gehört, zukünftig mitteilen, dass man den einst für 32 Millionen Euro von Palmeiras geholten Jesus nicht abgeben will. Gesprächsbereit wäre man erst ab einer angebotenen Ablöse von knapp 115 Millionen Euro.

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