FC Bayern München

Warum Diaz beim FC Bayern so schnell durchstarten konnte

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Mit drei Toren und vier Vorlagen gehört FC Bayern Münchens Neuzugang Luis Diaz zu den wichtigsten Spielern im Kader von Trainer Vincent Kompany. Joshua Kimmich lobte ihn kürzlich als „nie müde“ und „immer nach vorn spielend“ – eine Qualität, die nicht selbstverständlich ist für einen Neuzugang aus dem Ausland. Der Offensivkünstler erklärte nun, warum er sich so schnell einfinden konnte.

Diaz beeindruckt von „so viel Qualität“

„Das Team macht es mir auf dem Platz sehr leicht“, erklärte Diaz gegenüber der BILD. Er führt aus: „Wir haben gerade im Sturm viele großartige Spieler, die nicht nur daran denken, selbst Tore zu machen, sondern auch den Mitspielern helfen. Das gibt mir viel Sicherheit und Vertrauen. Es ist unglaublich, mit ihnen Angriffe zu spielen. Sie haben so viel Qualität! Ich bin wirklich sehr, sehr glücklich und fühle mich immer noch besser und wohler.“

Ein Spieler hat es ihm besonders angetan: Harry Kane. „Ich wusste, dass er viele Tore schießt“, sagt Díaz über die Zeit, als er noch bei Liverpool und Kane bei Tottenham spielte. Doch das direkte Zusammenspiel überraschte ihn: „Er macht einfach alles, schießt Tore, gestaltet das Spiel und verteidigt sogar. Er hat mich total überrascht.“ Die Zusammenarbeit mit dem englischen Star-Stürmer ist für Díaz ein Glücksfall.

Sportlich bleibt Díaz ambitioniert: „Ich werde alles geben, um richtig viele Tore und Assists zu machen. Wie viele es werden, liegt in Gottes Hand.“ Doch über allem steht für ihn der Erfolg mit dem Team: „Ich will mit dem Team jeden Wettbewerb gewinnen.“

Integration abseits des Platzes

Sprachlich ist Díaz noch im Übergang. Zwar spricht er Spanisch, doch in der Bayern-Kabine sind die Sprachoptionen begrenzt. Umso wertvoller ist die Unterstützung von Kimmich und Serge Gnabry, die ebenfalls Spanisch sprechen und ihm bei der Integration helfen. „Die Kabine hält zusammen, ist angenehm ruhig und bodenständig. Das ist sehr familiär“, beschreibt Díaz das Klima im Team.

Sein Fokus liegt aktuell auf der Verbesserung seines Englisch, um sich möglichst schnell noch besser verständigen zu können. Deutsch wird folgen – auch durch das Leben in München mit seiner Frau und den beiden Töchtern.

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