FC Schalke 04

Breel Embolo über Schalke-Zeit: „Hatte nicht immer das Vertrauen“

Breel Embolo wechselte im Sommer 2019 für etwa zehn Millionen Euro vom FC Schalke 04 zu Borussia Mönchengladbach. Beim FC Schalke 04 war er in drei Jahren nicht glücklich geworden. Das lag unter anderem auch an einer Vielzahl an Verletzungen. Allerdings gab es dafür auch andere Gründe, wie der 22-Jährige nun gegenüber „BILD“ verriet.

Embolo: „Spüre bei Borussia das volle Vertrauen“

Embolo traf für Borussia Mönchengladbach in 14 Ligaspielen bisher sechs Mal. Dazu bereitete er zwei Treffer vor. Das entspricht einer Quote von etwa 0,57 Torbeteiligungen pro Spiel. In Mönchengladbach fühlt sich der Schweizer wohl. „Ich konnte bei Borussia bisher regelmäßig spielen, das hatte ich in Schalke wegen vieler Verletzungen nie. Dazu spüre ich das volle Vertrauen vom Trainer“, so der Stürmer gegenüber „BILD“.

Auf Schalke war seine Quote auch nicht all zu schlecht, in insgesamt 48 Spielen traf er zehn Mal. Zudem bereitete er acht Treffer vor. Im Schnitt war er 0,375 Mal pro Spiel an einem Tor direkt beteiligt. Allerdings hinderten Verletzungen und weitere Probleme seine Entwicklung bei den Gelsenkirchenern. „In Schalke hatte ich das [Vertrauen] nicht immer – es wurde zwei-, drei- mal auch an meiner Qualität gezweifelt. Und ein Spieler ohne Selbstvertrauen kann dir nicht viel helfen.“

Embolo freut sich aufs anstehende Spiel bei Schalke

Mit Mönchengladbach steht Embolo derzeit auf Tabellenplatz zwei. 35 Punkte hat die Borussia. Schalke hat 30 und steht auf Platz fünf. Am Freitag treffen die Mannschaften aufeinander – rein tabellarisch ist es ein echtes Spitzenspiel. Embolo möchte mit Gladbach viel erreichen und schaut bereits auf das Spiel am Freitag. „Ich freue mich riesig auf das Spiel und darauf, viele Freunde wiederzusehen. Ich gönne ihnen auch eine Top-Platzierung, es sind ja Freunde von mir. Sie wollen selbst am Ende sogar vor uns landen – das wollen wir natürlich verhindern!“

Dass nicht alle Schalker mit Embolos Vereinswechsel einverstanden waren, ist dem Stürmer bewusst. „Natürlich gab es kritische Stimmen nach meinem Wechsel. Aber ich muss niemanden etwas beweisen. Ich werde mit einem ganz kühlen Kopf in das Spiel gehen, weil ich weiß, dass ich aus den drei Jahren in Schalke auch positive Dinge mitnehmen konnte.“ Allerdings macht er sich keine Sorgen, da derzeit sowieso ein anderer im Kreuzfeuer der Kritik auf Schalke steht: „Und die Schalker haben zur Zeit ja eher den Nübel auf dem Kieker“, so der 22-Jährige.