Hamburger SV

HSV kann keine Spiele gegen vermeintlich ,,kleine Gegner“…

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2:4 (1:1) am vergangenen Samstag bei der SV Elversberg – Der HSV verpasste es gegen die Saarländer, den Heimerfolg den 1. FC Magdeburg zu vergolden und steht mal wieder ratlos vorm Spiegel. Fussballdaten.de zeigt: Die Hamburger schafften es einmal mehr nicht, gegen einen vermeintlich „kleinen Gegner“ zu gewinnen…

HSV-Vorstandschef Stefan Kuntz, ein Fußball-Idol aus dem Saarland, 6 Kilometer von Elversberg entfernt in Neunkirchen geboren, saß mit versteinerter Miene auf der Tribüne der Ursapharm Arena in Elversberg.

Elversberg gegen HSV: „Man muss nicht warnen vor Elversberg“

„Elversberg“, sagte Stefan Kuntz anschließend bei Sky, „hat uns die Grundtugenden vorgelebt, mit Einsatzwillen, mit gewonnenen Zweikämpfen und es stand eine Mannschaft auf dem Platz – und bei uns nicht.“

Kuntz weiter: „Man muss nicht warnen vor Elversberg! Nur weil das Stadion hier noch nicht fertig ist oder weil der Ort ein bisschen kleiner ist, ist die Mannschaft ja nicht schlechter…“ 2:4, wieder gegen einen so genannten „Underdog“, Kuntz hin, Baumgart her, diese Negativ-Serie zieht sich beim „Zweitliga-Dino“ durch sechs Jahre 2. Liga.

In Elversberg hatte der HSV auch im Vorjahr verloren (1:2).

0:5

Der HSV und die „Kleinen“, das ist nicht nur 2-mal Elversberg – Begonnen aber hatte alles mit der Rekord-Niederlage des HSV in einem Zweitliga-Heimspiel gegen den SSV Jahn Regensburg – 0:5 am 23. September 2018.

Nur gegen AS St. Etienne im UEFA-Cup-Achtelfinale 1980/81 sowie zwei Mal gegen den FC Bayern München in der Bundesliga und im DFB-Pokal (1974 / 2014) hatte der Hamburger SV ein 0:5 im heimischen Stadion hinnehmen müssen.

„Post von Wagner“ für den HSV-Gegner

Am letzten Spieltag der Saison 2019/2020 verpasste der HSV mit einem 1:5 gegen den SV Sandhausen im während der COVID19-Pandemie leeren Volksparkstadion den Wiederaufstieg in die Bundesliga. Für die wackeren Kurpfälzer gab es anschließend eine rührselige „Post von Wagner“ in BILD.

Der SV Sandhausen war auch der Schicksalsgegner des HSV am 28. Mai 2023 („Letzter Tag in Sandhausen“), als die Partie (0:1) im Hardtwaldstadion bereits zu Ende war und sich die Hamburger schon in der Bundesliga wähnten – zeitgleich verlor Jahn Regensburg aber noch mit 2:3 gegen den Aufstiegskonkurrenten 1. FC Heidenheim.

Der VfL Osnabrück, der Tabellenletzte der Saison 2023/2024, sorgte am 3. März 2024 für einen absoluten Paukenschlag gegen die Hamburger – 2:1 im Volksparkstadion.

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