Foto: Oliver Hardt/Bongarts/Getty Images
Heute wurde der neue Vorstandsvorsitzender des Hamburger SVs auf einer Pressekonferenz vorgestellt. Heribert Bruchhagen zielt überraschend auf eine enge Zusammenarbeit mit dem HSV Investor Kühne ab. Zuvor sprach er eher kritisch über Kühne. Dies war nicht die einzige Überraschung am heutigen Vormittag. Beiersdorfer wird wohl nicht mehr länger beim HSV tätig sein. Zuvor wurde darüber spekuliert, ob der ehemalige Chef als Sportdirektor bleiben wird (wir berichteten). Laut Bruchhagen habe Beiersdorfer in diesem Bezug kein Signal gegeben.
Bisher war er Sportdirektor und Vorstandsvorsitzender des HSV. Der neue Sportdirektor soll kompetent und zielstrebig sein. Im Gegensatz zu Markus Gisdol, dem aktuellen Trainer des Tabellen 16., hat sich Bruchhagen nicht darüber geäußert, ob er Beiersdorfer behalten möchte. Die aktuelle sportliche Situation sei „ausgesprochen prekär“.
Bruchhagen erreichte in seiner früheren Spieler-Karriere nie wirklich große Erfolge. Der 68-Jährige spielte nie erstklassig. Hingegen lief es als Manager besser. In den 90er Jahren war er unter anderem für Schalke 04 tätig, bis er zum HSV wechselte. Aufgrund von Meinungsverschiedenheiten verließ er ihn wieder. Über Arminia Bielefeld und Eintracht Frankfurt kehrt der in Düsseldorf geborene nun wieder zum HSV zurück.
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