Die 2. Liga mit dem HSV (Foto, nach dem 1:3 gegen den VfB Stuttgart im Rückspiel) und Arminia Bielefeld (1:6 in der Addition gegen Wehen Wiesbaden) ist der große Verlierer der Relegation 2023. Foto: Maja Hitij/Getty Images.
„Die stärkste Zweite Liga der Welt“ – Dieser Spruch wurde einem 2021, als Werder Bremen und Schalke 04 ins „Unterhaus“ absteigen mussten, fast schon marktschreierisch präsentiert. Das mag für 2021/2022 zutreffend gewesen sein. Doch 2023 ist die 2. Liga der große Verlierer in den Relegations-Duellen mit der 1. und der 3. Liga.
„Unsere Jungs haben so viel mitgemacht am Standort Hamburg, sie haben sich weiterentwickelt“, sagte HSV-Sportvorstand Jonas Boldt (41) vor den Relegationsspielen gegen den VfB Stuttgart in SPORT BILD (Ausgabe 22 / 2023), „wir hoffen nun, uns zu belohnen.“
Das gelang nicht. Hamburg verlor mit 1:6 in der Addition gegen den VfB Stuttgart (0:3 / 1:3) und kassierte die höchste Niederlage in einem Relegationsspiel seit Energie Cottbus 2009 gegen den 1. FC Nürnberg (ebenfalls 0:3).
Nicht besser sieht die Bilanz eines Zweitligisten gut 245 Kilometer südlich von Hamburg aus, in Bielefeld.
Die Arminia unterlag in der Zweitliga-Relegation dem SV Wehen Wiesbaden ebenfalls mit 1:6 in der Addition (0:4 / 1:2).
Die Bielefelder waren schon angeknackst in dieses Duell gegangen. Sie hatten zuvor mit 0:4 beim 1. FC Magdeburg im Zweitliga-Saisonfinale verloren, gewannen insgesamt nur eines der letzten 8 Zweitliga-Spiele (2:1 in Lautern).
Nach dem 0:4 in Wiesbaden hoffte man in Bielefeld vergeblich auf eine Trendwende. 1:2 nach 1:0, zum 11. Mal setzte sich am Ende das klassentiefere Team durch.
Wehen Wiesbaden trumpfte trotz eines um fast 30 Millionen Euro niedrigeren Kader-Marktwertes auf.
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