Hamburger SV

Deadline-Day-Kracher: Fábio Vieira wechselt zum HSV

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Der Hamburger SV sorgt am letzten Transfertag für ein Ausrufezeichen. Wie „Sky“-Reporter Florian Plettenberg und der italienische Sportjournalist Nicolò Schira auf X (ehemals Twitter) sowie mehrere Medien übereinstimmend berichten, ist der Deal mit Fábio Vieira perfekt.

Medizincheck von Vieira in Hamburg – Mega-Option bis 2030

Eine Kreativkraft, die „unser Spiel aus dem Mittelfeld ins letzte Drittel transportiert, der die letzten Pässe spielt und selbst torgefährlich ist“, hatte Stefan Kuntz am Wochenende angekündigt. Deshalb bemühte sich der Sportvorstand des Hamburger SV auch intensiv um William Böving von Österreichs Meister Sturm Graz. Doch in den Verhandlungen ging man leer aus. Somit musste dringend ein Ersatz her.

Zuerst berichtete „Sky“ vom Interesse an dem 25-jährigen Portugiesen Viera. Er soll im Laufe des Montags in der Hansestadt eintreffen, dann seinen Medizincheck absolvieren – und das Kreativloch füllen. Anschließend soll er einen Vertrag bis 2030 unterzeichnen – zunächst ein Jahr Leihe, anschließend vier Jahre feste Bindung. Die Kaufoption beträgt 20 Millionen Euro. Damit landet Sportvorstand Stefan Kuntz einen Transfercoup.

Vieira ist ein wendiger Linksfuß. Vor drei Jahren wechselte er für 35 Millionen Euro vom FC Porto nach London, konnte sich bei Arsenal aber nicht durchsetzen. In der Premier League kam er in zwei Spielzeiten auf 33 Einsätze, erzielte in diesen zwei Tore und bereitete fünf Treffer vor. Im Vorjahr war er an seinen Ex-Klub ausgeliehen. Sein Marktwert beträgt laut „Transfermarkt.de“ 22 Millionen Euro.

Doppelschlag aus London

Doch damit nicht genug: Neben Vieira kommt auch Albert Sambi Lokonga von den Gunners zum HSV. Zwei Premier-League-Spieler auf einen Schlag – ein Transfer-Coup. Die Hanseaten rüsten somit am Deadline Day noch einmal mächtig nach und setzen ein klares Signal an die Konkurrenz im Abstiegskampf in der Bundesliga.

Der 25-jährige Belgier Lokonga ist ein spielstarker Sechser. Er hat ein gutes Pass- und Aufbauspiel. Damit soll und kann er der Zentrale mehr Struktur im Vorwärtsgang geben. Er ist aber nicht der benötigte Kreativspieler mit einer guten Quote bei Toren und Vorlagen. In Belgiens Jupiler Pro League erzielte der zweifache belgische A-Nationalspieler in 61 Spielen drei Treffer, in der Premier League in 51 Partien ein Tor, und in La Liga blieb er in 22 Einsätzen torlos. Klar ist: Die Hanseaten haben sich dennoch qualitativ und quantitativ entscheidend verbessert.

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