Foto: Christopher Lee/Getty Images
Beim 2:2-Unentschieden des Hamburger SV gegen den SSV Jahn Regensburg am vergangenen Samstag saß mit Felix Magath ein ehemaliger HSVer auf der Tribüne der Continental Arena. In der Vergangenheit ist der 66-Jährige häufig dadurch aufgefallen, sich sehr kritisch über seinen Ex-Verein zu äußern. Auch mit der Leistung der Mannschaft gegen Regensburg war Magath nicht zufrieden. Trotzdem glaubt er an den Aufstieg des ehemaligen Bundesliga-Dinos.
Lange Zeit kam der HSV schwer in die Partie gegen Regensburg. So war es zunächst der Gastgeber, der in der 29. Minute durch Sebastian Stolze per Rechtsschuss zum 1:0 traf. Gerade die erste Halbzeit war überhaupt nicht nach dem Geschmack von Magath. „Offensiv war ja Hamburg durchgehend besser. Aber die Mannschaft vermittelte die Einstellung, wir machen schon unser Tor“, so der Europameister von 1980 gegenüber der „Bild“. Vor allem in Sachen Einsatz missfiel ihm der Hamburger Auftritt. „Die Hamburger kamen wohl mit der Gewissheit nach Regensburg, die bessere Truppe zu sein. Deshalb haben sie wohl auch nur das Nötigste getan.“
Trotzdem kämpfte sich der Hamburger SV zurück in die Partie. In Minute 72 und 75 gelang den Hanseaten dann sogar per Doppelschlag die zwischenzeitliche 2:1-Führung. Erst forcierte Lukas Hinterseer per scharfer Hereingabe ein Eigentor von Sebastian Nachreiner, dann erzielte HSV-Kapitän Aaron Hunt per Linksschuss den Führungstreffer. Zu diesem Zeitpunkt ging Magath dann von einem souveränen Sieg aus. „Da die Hamburger nach der Pause mehr getan haben und die zwei Treffer erzielten, glaubte ich eher, dass die Begegnung 3:1 oder 4:1 ausgehen würde“, so der dreimalige deutsche Meister. Letztendlich kam Regensburg mit großer Moral noch einmal zurück und schaffte den 2:2-Ausgleichstreffer in der 85. Minute durch Andreas Albers.
Insgesamt sieht Magath den HSV aber weiter als in der vergangenen Saison. „Ein gewaltiger Unterschied. Da hat der HSV ja alles getan, um nicht aufzusteigen. Das aktuelle Team ist reifer und hat mit Dieter Hecking einen sehr guten Trainer. Sie werden aufsteigen – das ist kein Thema“, so das Trainerurgestein.
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