Foto: Thomas F. Starke/Bongarts/Getty Images
Mit der 0:1-Niederlage gegen den 1. FC Heidenheim hat der Hamburger SV die zweite Saisonniederlage in Folge kassiert. Damit liegt die Mannschaft von Trainer Dieter Hecking aktuell als Tabellenzweiter vier Punkte hinter Herbstmeister Arminia Bielefeld. Ob die Hanseaten im Winter auf dem Transfermarkt tätig werden, lässt Sportvorstand Jonas Boldt noch offen.
„Ich kann noch nicht sagen, ob wir etwas machen oder nichts machen“, sagte der Manager im Anschluss an das verlorene Heimspiel gegen die Heidenheimer am Freitag. Grundsätzlich sei der Wintertransfermarkt immer „ein schwieriger Markt, weil die guten Spieler meistens nicht hergegeben werden.“ Daher „wird man sehen“, ob sich nach Weihnachten eine Transfermöglichkeit ergebe.
Sollte sich „eine Möglichkeit bei einer Mannschaft, in der ein Spieler nicht ganz so zum Zuge kommt und die Möglichkeit sieht, vielleicht in Hamburg helfen zu können“, erklärte der 37-Jähriger weiter, dann „werden wir uns natürlich damit auseinandersetzen.“ Die jüngste Niederlage, bei der nicht einmal ein eigener Treffer heraussprang, wurde von den HSV-Anhängern mit Pfiffen quittiert.
Bis zum Jahresende muss der HSV noch gegen den SV Sandhausen und Darmstadt 98 ran. „Wir fokussieren uns jetzt erst mal auf die beiden schweren Auswärtsspiele bis Weihnachten, bis dahin ist sowieso keine Möglichkeit“, gibt Boldt deutlich vor, worum es in den kommenden Spielen geht.
Sicherlich könnten die Rothosen Verstärkung für den Angriff, die Außenverteidiger-Positionen und auch für das defensive Mittelfeld gebrauchen. Zwingend nötig sieht der HSV-Sportchef diese jedoch nicht. Sollte sich keine sinnvolle Möglichkeit ergeben, dann werde man so weiterarbeiten, „wie wir das seit einem halben Jahr tun.“
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