Foto: jb-sportfoto/Bywaletz
Beim Hamburger SV änderte sich zu dieser Saison nicht nur die Besetzung des Trainerpostens, sondern auch die Rolle des Kapitäns. Tim Leibold musste weichen, Sebastian Schonlau übernahm als Neuzugang das Amt. Im „Bild“-Interview sprach Leibold über die Absetzung und das neue Spielsystem unter Trainer Tim Walter.
„Ich war zuvor Kapitän und wäre natürlich auch gerne Kapitän geblieben. Manchmal gibt es aber Entscheidungen, die man akzeptieren muss. Ich bin überzeugt, dass Bascho (Anm. d. Red.: Sebastian Schonlau) auch ein super Kapitän sein wird, weil er ein richtig feiner Kerl und Teamplayer ist. Auf der einen Seite ist es nur die Binde. Auf der anderen Seite ist es eine große Ehre, HSV-Kapitän zu sein. Wenn man einmal Kapitän war, dann will man das so lange es geht auch bleiben. Im Endeffekt ändert das aber nichts an meiner Einstellung zu den Jungs, zum Trainer oder zum HSV“, gibt Leibold Einblick in seine Gefühlslage nach der Entscheidung des Trainers.
Beim Auftaktsieg gegen Schalke 04 glänzte der HSV mit großen Ballbesitz-Zahlen. Doch darauf will Leibold das System der neuen Spielzeit nicht reduzieren. Er sieht die Flexibilität als größte Qualität: „Manchmal sieht es so aus, als wäre es ein Ballbesitz-Spiel über den ganzen Platz. Und das ist es auch. Wenn jeder von uns, wie auf Schalke, den Mut hat, hinten rauszuspielen, dann ist das gut. Wenn Fehler passieren, passieren sie, das muss man dann abhaken. Ich glaube, es gibt nicht das Mittel gegen unser System.“
Für die gesamte Saison sieht er den Klub gut aufgestellt. Auch, weil das Aufstiegs-Verfolgerfeld mit neuen Top-Teams eine neue Dynamik erhalten hat: „Ein Vorteil zu den letzten Jahren ist, dass es mit Schalke und Werder andere Mannschaften gibt, die vielleicht noch mehr den Druck verspüren, wieder aufsteigen zu müssen. Wir versuchen dieses Jahr wieder genau so anzugreifen wie die letzten Jahre. Für mich ist es auch eine Frage der Ehre und des Ehrgeizes, mit dem HSV wieder in die Bundesliga zurückzukehren. Diesen Ansporn haben wir zu 150 Prozent.“
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