Stuart Franklin/Getty Images
Der HSV hat zum Trainingsauftakt im neuen Jahr eine wichtige Personal-Entlastung erhalten. Zum Trainingsauftakt für die zweite Hälfte der Saison standen mit Robert Glatzel, Warmed Omari und Jean‑Luc Dompé gleich drei zuletzt verletzte Leistungsträger wieder auf dem Platz – wenn auch größtenteils im individuellen Programm.
Besonders die Entwicklung bei Dompé sorgt für Optimismus. Trainer Merlin Polzin erklärte: „Dompé ist deutlich vor Bobby. Er hatte heute sein erstes Training mit der Mannschaft und wird deutlich schneller zur Verfügung stehen als die anderen zwei.“ Für das kommende Bundesligaspiel in Freiburg sei der Flügelspieler fest eingeplant: „Er wird auf jeden Fall in den Kader rutschen.“ Der Franzose hatte seit Monaten immer wieder mit Achillessehnenproblemen zu kämpfen und verpasste zuletzt die Partien gegen Hoffenheim und Frankfurt.
Glatzel hingegen benötigt noch Geduld. Der Torjäger laboriert seit Ende November an einem Muskelfaserriss. Am Montag soll ein umfassender Belastungstest Aufschluss über den Stand geben. Polzin stellte jedoch klar: „Bobby ist länger als vier Wochen raus. Somit wird es nichts mit einem Einsatz in Freiburg.“
Auch Omari muss weiter individuell arbeiten. Nach seinem Außenbandriss mit Syndesmosebeteiligung hinkt der Innenverteidiger den anderen Rückkehrern hinterher. „Warmed hinkt von seiner Verletzung den anderen noch ein wenig hinterher. Er wird noch mehr mit Sebastian Capel arbeiten müssen“, so Polzin. Ein Comeback‑Zeitpunkt bleibt offen.
Zusätzlich erwischte es Stürmer Fabio Baldé, der sich beim ersten Training am Knie verletzte und per Golfcart vom Platz gebracht wurde. Am 10. Januar wird der HSV auswärts auf den SC Freiburg treffen.
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