Bundesliga

Hjulmand: Disziplinarfall um Fernández abgehakt

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Leverkusen-Trainer Kasper Hjulmand hat nach dem Rhein-Derby in Köln die Hintergründe des kurzfristigen Kader-Rauswurfs von Ezequiel „Equi“ Fernández erläutert und als disziplinarische Maßnahme eingeordnet. Die Werkself gewann beim 2:1 in Köln, im Fokus stand neben dem Ergebnis aber der Umgang mit dem Argentinier.

Disziplinarische Konsequenz nach Dortmund

Auslöser war das Bundesliga-Spiel in Dortmund am 11. April: Laut übereinstimmenden Medienberichten verweigerte Fernández in der 90. Minute seine geplante Einwechslung, weil er die sehr kurze Einsatzzeit als Missachtung empfunden haben soll. Im Anschluss verwies der Mittelfeldspieler intern auf Rückenprobleme, dennoch strich Hjulmand ihn für die folgende Partie gegen den FC Augsburg aus dem Kader. Ohne Fernández verlor Leverkusen dieses Spiel mit 1:2.

Im DFB-Pokal-Halbfinale gegen den FC Bayern kehrte der Sommer-Neuzugang zunächst in den Spieltagskader zurück, blieb dort aber ohne Einsatz. Beim 2:1-Erfolg im Derby in Köln wurde Fernández in der 72. Minute eingewechselt und damit sportlich rehabilitiert. Hjulmand erklärte nach der Partie, es habe sich um einen disziplinarischen Vorgang gehandelt, man habe ausführlich mit dem Spieler gesprochen und ihm die Konsequenzen aufgezeigt. Der Coach wertete die Rückkehr in den Kader als richtige Reaktion des Profis und sieht den Fall damit als abgeschlossen.

  • Verweigerte Einwechslung in Dortmund als Auslöser
  • Suspendierung für ein Bundesligaspiel gegen Augsburg
  • Kurzeinsatz in Köln als Signal der Wiedereingliederung

Wichtige Rückkehrer: Arthur und Ben Seghir

Sportlich positiv für Leverkusen: In Köln gaben zwei Profis ihr Comeback nach Verletzungen. Außenverteidiger Arthur stand erstmals wieder auf dem Platz, nachdem er sich Ende Februar im Spiel gegen Mainz einen Syndesmoseriss am Sprunggelenk zugezogen hatte. Bei dieser Verletzungsart liegt die typische Ausfallzeit bei sechs bis acht Wochen. Auch Eliesse Ben Seghir kehrte zurück. Der Marokkaner hatte zuletzt im Bundesliga-Hinspiel in Augsburg im Dezember 2025 für Leverkusen auf dem Feld gestanden, bevor ihn eine beim Afrika-Cup erlittene Sprunggelenksverletzung monatelang außer Gefecht gesetzt hatte. Ihre Rückkehr erhöht die personellen Optionen von Hjulmand in der entscheidenden Phase der Saison.

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