RB Leipzig

Achillessehnenriss: Henrichs Comeback wohl erst im neuen Jahr

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Benjamin Henrichs muss sich weiter in Geduld üben. Die Genesung des Defensiv-Allrounders von RB Leipzig kommt nach seinem Achillessehnenriss nicht wie erhofft voran. Ein Comeback im Oktober ist ausgeschlossen, auch eine Rückkehr im November erscheint unrealistisch. Vieles deutet darauf hin, dass Henrichs frühestens im neuen Jahr wieder in den Kader zurückkehren kann.

Genesung verläuft schleppend

Während Trainer Ole Werner am Donnerstag den Kreis der Daheimgebliebenen in einen Kurzurlaub schickte – mit der Auflage, bis Dienstag mindestens zwei Ausdauerläufe zu absolvieren – gilt diese Vorgabe für Henrichs nicht. Der 28-Jährige befindet sich weiterhin in der Reha und arbeitet intensiv an seiner Genesung. In seiner nordrhein-westfälischen Heimat sucht er zwar auch etwas Ablenkung vom Reha-Alltag, etwa als Teamhead von B2B United bei der Icon League in Düsseldorf, doch im Mittelpunkt steht weiterhin die Rückkehr auf den Platz.

Die Verletzung hatte sich Henrichs vor knapp zehn Monaten in den Schlussminuten des letzten Leipziger Pflichtspiels 2024 beim 1:5 gegen den FC Bayern München zugezogen. Seither verläuft die Genesung schleppend. Zwar macht der 19-malige Nationalspieler Fortschritte, doch nicht in dem Tempo, das sich Spieler und medizinisches Team erhofft hatten. Besonders vorsichtig agieren alle Beteiligten seit einem Rückschlag im April, als Henrichs nach dem Ablegen des Stabilisationsschuhs zu früh zu viel wollte und ein erneuter Eingriff nötig wurde.

Zweiter Rückschlag soll vermieden werden

Ein zweiter Rückschlag soll unbedingt vermieden werden. Deshalb bleibt Henrichs weiterhin bei reinen Reha-Übungen und darf noch nicht mit individuellen Platzübungen beginnen. Eine Rückkehr ins Mannschaftstraining ist derzeit nicht seriös absehbar. Der ursprüngliche Plan, im Oktober wieder in den Kader zu rücken, ist längst verworfen – auch der November gilt als unrealistisch. Ein ernsthafter Comeback-Versuch scheint erst 2026 möglich.

Bemerkenswert ist, wie offen Henrichs mit dieser schwierigen Phase umgeht. In einer MDR-Dokumentation („Echtes Leben“) und einem selbst produzierten YouTube-Video gewährte er tiefe Einblicke in sein Innenleben. Seine Botschaft: Trotz aller Rückschläge hat er den Glauben und den Optimismus nicht verloren.

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