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Angelino liebäugelt mit Spanien-Rückkehr: Sevilla zeigt Interesse

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Am vergangenen Wochenende konnte sich Leipzigs Angelino beim 3:1 gegen Köln in der Bundesliga erstmals seit November 2020 wieder in die Torschützenliste eintragen. Damit unterstreicht der Spanier seine aufsteigende Form, dennoch spricht Angelino von vorzeitigem Abschied.

Tedesco statt Marsch: „Bin jetzt wieder mehr integriert“

Dabei kommt der Fußball unter Domenico Tedesco dem 25-Jährigen wieder mehr entgegen. „Mit dem Coach laufen die Dinge wirklich gut“, sagte er dem „kicker“ unlängst in einem Video-Gespräch. Während es unter Vorgänger Jesse Marsch „bei uns wie beim Basketball“ gewesen sei, spiele man jetzt wieder „den Fußball, den das Team spielen will.“

Bei Tedesco darf Angelino nun nämlich wieder häufiger Offensivakzente setzen. „Ich bin jetzt wieder mehr integriert als vorher. Wobei ich natürlich gerne noch öfter den Ball und Aktionen nach vorn hätte. Das ist mein Naturell.“ Angelino kam Anfang 2020 zunächst auf Leihbasis von Manchester City nach Leipzig und wurde im letzten Sommer für 18 Mio. Euro fest verpflichtet. Ob Ob er der Bundesliga noch lange erhalten bleibt, ist allerdings offen.

Wegen der Familie: Zieht es Angelino in die Heimat?

Zwar läuft sein Vertrag bei den Sachen noch bis 2025. Sein Sohn, der mit Angelinos Ex-Freundin in Barcelona lebt, nimmt in der Zukunftsplanung allerdings eine entscheidende Rolle ein. „Ich möchte irgendwann in der Nähe meiner Familie sein. Ich war es immer gewohnt, dass Fußball für mich Priorität hat. Aber wenn man ein kleines Kind hat, verändern sich die Dinge. Ich vermisse meinen Sohn, ich möchte ihn aufwachsen sehen.“

An Interessenten aus der Heimat mangelt es offenbar nicht. Laut der spanischen Zeitung „ABC“ hat ihn Real Madrid als möglichen Marcelo-Erben auf dem Zettel. Und das Online-Portal „elgodigital“ berichtet, dass auch der FC Sevilla ein Auge auf den Mann für die linke Außenbahn geworfen hat. Bei den Andalusiern könnte Angelino dem Argentinier Marcus Acuna Dampf machen. Zu stemmen wäre ein solcher Transfer für Sevilla wohl durch den Verkauf eines Leistungsträgers wie Jules Koundé oder En-Nesyri. Als Ablöse für Angelino wären wohl mindestens 25 Mio. Euro fällig.

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