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28 Bundesliga-Treffer machen begehrt. Das weiß André Silva, sein Klub Eintracht Frankfurt auch. Nach Verpassen der Champions League geht noch kaum jemand am Main von einem Verbleib des portugiesischen Goalgetters aus. Bislang wurde Silva meistens mit ausländischen Topklubs in Verbindung gebracht, vielleicht bahnt sich jedoch ein Wechsel innerhalb der Bundesliga an.
RB Leipzig setzt sich angeblich intensiver mit der Personalie André Silva auseinander. So will es die Regionalzeitung „Main-Spitze“ in ihrer heutigen Ausgabe wissen. Demnach gibt es noch keine konkreten Verhandlungen, ein Transfer aber würde für die Leipziger Sinn ergeben:
Denn es besteht Bedarf im Angriff. Alexander Sörloth konnte nur selten überzeugen, selbiges gilt auch für Hee-Chan Hwang. Bei beiden ist folglich ein Verbleib über den Sommer hinaus noch unklar. Patson Daka, von Schwester-Klub RB Salzburg, galt bislang als mögliche Verstärkung für den Sturm. Doch der 22-Jährige wechselt wohl nach England zu Leicester City.
Folglich erscheint André Silva als logische Alternative. Diese hätte jedoch ihren Preis. Silvas Marktwert wird auf 45 Millionen Euro (Quelle: „Transfermarkt“) taxiert. Unter 40 Millionen Euro wird die Eintracht ihren Topstürmer wahrscheinlich nicht abgeben.
Einen beachtlichen Anteil der Ablösesumme würde auch der Berater des Portugiesen kassieren: Jorge Mendes, neben Mino Raiola der wohl bekannteste Spieleragent der Welt. So soll dieser angeblich in den Vertrag seines Schützlings schreiben haben lassen, dass ihm selbst, bzw. seiner Beraterfirma, bis zu 25 Prozent einer zukünftigen Ablösesumme André Silvas zustehen würde. Also hat wohl nicht nur der Stürmer selbst Interesse den Klub zu verlassen.
Fast alle spanischen und englischen Spitzenklubs wurden in den letzten Monaten mit André Silva in Verbindung gebracht. Zuletzt berichtete die „Sportbild“ Anfang Juni vom Interesse Manchester Citys an Silva. Die Citizens suchen einen Ersatz für Sergio Agüero, der zum FC Barcelona wechselt. Auch ein weiterer Bundesligaverein soll sich mit dem Portugiesen beschäftigen. Dem BVB wurde schon im Frühjahr Interesse am Portugiesen nachgesagt. Für den Fall, dass Erling Haaland den Klub diesen Sommer doch noch verlassen sollte.
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