Foto: Maja Hitij/Bongarts/Getty Images
Erst kürzlich verpflichtete RB Leipzig Philipp Tschauner von Zweitligist Hannover 96. Der 33-Jährige wurde als Ersatz für den abgewanderten Marius Müller geholt und ist als Torhüter Nummer drei vorgesehen. Hinter Stammkeeper Peter Gulacsi planen die Sachsen weiterhin mit Yvon Mvogo. Der Schweizer wollte in diesem Sommer eigentlich den Verein verlassen, vor allem der FC Augsburg soll interessiert gewesen sein. Doch nun hat der 25-Jährige ein Wechselverbot erhalten.
Seit seinem Wechsel im Sommer 2017 von den Young Boys Bern nach Deutschland, bringt es Mvogo auf gerade einmal 13 Einsätze für Leipzig. Zu wenig für die eigenen Ansprüche, weshalb sich der Schweizer Nationalkeeper in dieser Transferperiode unbedingt weg wollte. Wie sein Berater, Carlos Crespo, nun dem „Blick“ bestätigte, war das Thema Augsburg sehr konkret: „Wir waren uns über einen Wechsel einig, alles war klar.“ Neben den Fuggerstädter sollen auch Eintracht Frankfurt, Betis Sevilla aus der spanischen Liga sowie französische Klubs Interesse gezeigt haben.
Laut Crespo wollte vor allem Leipzigs neuer Trainer, dass der in Kamerun geborene Torhüter bleibt. „Nagelsmann hat uns klar gesagt, dass Yvon bleiben muss. Aber dass es für ihn keine Nummer gebe. Dass das Rennen im Tor offen sei“, erklärt der Spieleragent. Dennoch haben er und sein Mandant die Befürchtung, dass für Mvogo auch in der dritten Saison nur die Rolle als Nummer zwei bleibt. „Gulacsi war letzte Saison einer der besten Torhüter der Bundesliga. Da wird ihn Nagelsmann zum Start niemals aus dem Tor nehmen“, begründet Crespo seinen Verdacht.
Eine Position vor Mvogo, nämlich in der Verteidigung, sollen die Roten Bullen einem Bericht des Ekstra Bladet derweil bereits nach möglichen Verstärkungen Ausschau halten. Zwar ist man hier in dieser Saison mit Ibrahima Konaté, Willi Orban, Ethan Ampadu und Dayot Upamecano ausreichend besetzt. Doch vor allem letzterer steht immer wieder im Fokus von Wechselgerüchten, zuletzt soll Arsenal stark interessiert gewesen sein. Daher waren der Zeitung zufolge Scouts von Leipzig und Salzburg bei der Partie des dänischen Erstligisten Lyngby gegen Aarhus am Montag.
Dabei soll der 18-jährige Frederik Winther im Fokus gestanden haben. Winther ist Linksfuß und übernimmt bei Lyngby die Rolle des linken Innenverteidigers in der Dreierkette. Damit würde er perfekt ins präferierte System von Julian Nagelsmann passen. Zuletzt wurde der dänische U18-Nationalspieler auch mit Ajax Amsterdan und PSV Eindhoven in Verbindung gebracht. Für die Profis kommt er saisonübergreifend bislang auf 14 Einsätze, ein Tor gelang ihm dabei noch nicht. Sein Marktwert wird auf lediglich 50.000 Euro geschätzt.
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