Foto: Matthias Kern/Bongarts/Getty Images
Ralf Rangnick bezeichnet sein Schaffen bei RB Leipzig als „Lebenswerk“ und blickt mit Stolz auf die rasante Entwicklung des Pokalfinalisten. „Meine Babys waren auch Hoffenheim und Ulm, aber RB Leipzig ist schon so eine Art Lebenswerk“. Das sagte der RB-Trainer und -Sportdirektor im Interview mit dem Sport-Informations-Dienst (SID) vor dem zehnjährigen Bestehen des Bundesligisten am kommenden Sonntag.
„Wenn man bedenkt, dass wir vor sieben Jahren noch Viertligist waren und uns erst in der Verlängerung des Play-off-Rückspiels gegen die Sportfreunde Lotte für die 3. Liga qualifiziert haben und was seitdem alles passiert ist, dann ist das schon außergewöhnlich“, ergänzte Rangnick. „Ich bin grundsätzlich ein sehr optimistischer Mensch, aber das hätte ich nicht für möglich gehalten.“
Rangnick war nach seinem Einstieg in den Red-Bull-Fußball zunächst für die Standorte in Salzburg und Leipzig zusammen verantwortlich. Er gab zu, dass es „Liebe auf dem zweiten Blick“ gewesen sei. Red-Bull-Chef Dietrich Mateschitz hatte ihn zunächst als Trainer verpflichten wollen, was Rangnick ablehnte.
„Als er von mir wissen wollte, was ich anders machen würde, habe ich ihm gesagt, dass ich Spieler holen würde, die nicht ihren letzten oder vorletzten, sondern ihren ersten oder zweiten Vertrag unterschreiben und die dann auch aus ganz anderen motivationalen Gründen für seine Vereine spielen“, erzählte Rangnick. „Danach schlug er mir vor, die Verantwortung für beide Standorte zu übernehmen.“
sid
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