Foto: RONNY HARTMANN/AFP via Getty Images
Peter Gulacsi gehört in Leipzig seit Jahren zu den unumstrittenen Stammspielern. In dieser Saison verpasste er aufgrund einer Kopfverletzung lediglich ein einziges Ligaspiel und auch in der Champions League stand er stets von Beginn an zwischen den Pfosten. Auch deshalb will sein Konkurrent Yvon Mvogo die Leipziger nach drei Jahren womöglich in Richtung Schalke verlassen. Neben dem Schweizer werden derzeit mit Timo Werner, dem unzufriedenen Edeljoker Yussuf Poulsen oder Emil Forsberg weitere Teamkollegen Gulacsis mit einem Wechsel in Verbindung gebracht. Der Ungar fordert seinerseits jedoch „nicht nur Führungsspieler, sondern auch Identifikationsfiguren.“
„Ich habe tatsächlich fast nur Stabilitäts- und Kraftübungen gemacht, um körperlich nicht so viel zu verlieren, bis es weitergeht“, erzählt Gulacsi im „SportBild“-Interview. Sportlich gesehen sei die aktuelle Situation aufgrund der Ungewissheit verzwickt. „In einer Sommerpause weiß man, wann es wieder weitergeht. Jetzt ist alles unklar. Da ist es schwierig, die Spannung hochzuhalten“. Sollte man als Viertelfinalist in der Champions League nicht weitermachen können, wäre das „sehr, sehr schade“. Den Gehaltsverzicht der Spieler habe man „als Mannschaft beschlossen“, betont der 29-Jährige, sagt aber auch: „Derzeit hat jeder die Aufgabe, sich zu überlegen, wie er anderen Menschen helfen kann. Diesen Gedanken kann man aber auch vor und nach der Corona-Krise haben.“
Seit zwei Jahren spendet er seine Prämien von der Nationalmannschaft und hat damit „Kinderkrankenhäuser, Frühgeborene, Ärzte und Krankenschwestern unterstützt“. Derzeit helfe man dem Krankenhaus in seiner Heimatstadt Budapest, „das die meisten Corona-Patienten aufnehmen muss“. Gulacsi würde jedoch „auch in Deutschland jederzeit helfen. Man muss aber sagen, dass das Gesundheitssystem in Ungarn schlechter aufgestellt ist.“
Definitiv gut aufgestellt ist sein Arbeitgeber RB Leipzig. Doch mit Werner, Poulsen und Forsberg werden neben Innenverteidiger Dayot Upamecano gleich drei Offensivakteure immer wieder mit einem Wechsel in Verbindung gebracht. „Leistung steht ja immer im Vordergrund. Aber ich finde, es ist wichtig, dass es Spieler gibt, die ein Verhältnis zum Verein und eine Beziehung zu den Fans haben“, sagt Gulacsi, der seit 2015 für Leipzig spielt. „Ich gehöre zu den Spielern, die wissen, woher der Verein kommt, was wir zusammen erlebt haben und was das für die Stadt bedeutet. Ein Klub braucht nicht nur Führungsspieler, sondern auch Identifikationsfiguren“.
Erst im September letzten Jahres hat der Routinier seinen Vertrag vorzeitig bis 2023 (inklusive der Option auf ein weiteres Jahr) verlängert. „Man braucht Spieler, die schon etwas erlebt haben, die die Bundesliga kennen“. Werner spielt seit fast 4 Jahren in Leipzig, Forsberg kam bereits 2015 und Poulsen läuft als dienstältester Profi gar seit 2013 für die Sachsen auf. Klingt also nicht gerade danach, als würde Gulacsi allzu viele Abgänge befürworten.
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