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Die abgelaufene Saison verbrachte Justin Kluivert leihweise bei RB Leipzig. Nachdem keine Kaufoption vorhanden war, kehrte der junge Niederländer zu seinem Stammverein, der AS Roma zurück. Möglicherweise ist Kluivert aber bald wieder im Dress der „Bullen“ zu sehen. RB Leipzig soll Kluivert kaufen wollen, der Spieler einer Rückkehr in die Bundesliga auch nicht abgeneigt sein.
Die römische Tageszeitung „Il Messaggero“ berichtet, dass in den letzten Tagen Gespräche zwischen Vertretern beider Klubs stattgefunden haben. RB soll sich bereit zeigen, zwölf Millionen Euro für eine Verpflichtung Kluiverts auf den Tisch zu legen. Den Römern ist dies angeblich jedoch (noch) zu wenig.
Dabei schien ein weiterer Verbleib Kluiverts bei den Sachsen vor kurzem noch als unrealistisch. Zu selten konnte er in der abgelaufenen Bundesliga-Spielzeit überzeugen. 19 Einsätze, nur acht von Beginn an, in denen er auf vier Scorer-Punkte kam. Zu wenig für so einen hochveranlagten Angreifer.
Jedoch scheint in den letzten Monaten ein Umdenken bei den Leipziger Verantwortlichen stattgefunden zu haben. Der „Kicker“ berichtete im Mai, dass der neue Coach der Sachsen, Jesse Marsch, den Niederländer gerne behalten würde. Denn er würde in das angestrebtes System des neuen Trainers passen: Marsch möchte intensives Offensiv-Pressing praktizieren, dafür braucht es athletische Flügelstürmer wie Kluivert.
Jedoch könnte es neben der Ablöseforderung noch ein weiteres Veto von Seiten der Römer geben. Deren neuer Coach, Jose Mourinho, hat sich noch kein umfassendes Bild von Kluivert gemacht. Sollte der Niederländer den Starcoach in der Vorbereitung überzeugen, ist ein Verbleib in Rom nicht auszuschließen.
Für einen Transfer sprechen jedoch die möglichen Transfereinnahmen, die Kluivert lukrieren könnte. Die Roma sucht händeringend nach Verstärkungen in der Defensive. Der italienische EM-Starter Leonardo Spinazzola muss nach seiner schweren Verletzung ersetzt werden, auch Jerome Boateng soll auf der Wunschliste Mourinhos stehen. Bei beiden Verpflichtung müsste aber finanziell Platz geschaffen werden. Denn die AS Roma ist wie so viele Vereine von der Corona-Krise nicht verschont geblieben und muss erst Verkäufe tätigen, um neue Spieler verpflichten zu können.
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