RB Leipzig

RB Leipzig: Orban gab Kapitänsamt unfreiwillig an Raum ab

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Für RB Leipzig ging die Saison mit einer hohen Niederlage gegen den FC Bayern München (0:6) los. Direkt konnte man aber mit zwei Siegen darauf antworten und ist derzeit Tabellensiebter. Intern hat sich einiges getan, denn Ole Werner ist seit diesem Sommer Trainer. Der Ex-Werder-Coach hat prompt David Raum zum neuen Kapitän ernannt – eine Entscheidung, die Willi Orban nicht wirklich freute.

Orban: „Hätte gern weitergemacht“

„Ich hätte es gern weitergemacht. Ich bin einer, der Verantwortung übernimmt“, sagte er in einer Medienrunde. In den vergangenen drei Jahren ging der Innenverteidiger mit der Binde am Arm auf das Spielfeld. Jedoch hat die vermeintliche Degradierung keinen Einfluss auf seinen Status in der Mannschaft, so Orban: „Es geht nur zusammen. Es hat sich nicht viel verändert für mich. Ich stelle mich weiter in den Dienst der Mannschaft und versuche vornweg zu gehen.“

Neben dem Fakt, dass er nicht mehr Kapitän ist, muss sich Orban auch an neue Gesichter gewöhnen: „Frisches Blut und Qualität tut uns immer gut“, glaubt Orbán, wenngleich noch nicht alles perfekt laufe. „Aktuell sind wir in einer Findungsphase. Wir müssen sehen, dass wir Ergebnisse ziehen, um in Ruhe arbeiten zu können. Dennoch wird es ein weiter Weg bleiben.“ Während der Sommertransferphase wurden acht Neuzugänge für insgesamt 136 Millionen Euro verpflichtet.

Seit 2015 steht der Ungar im Kader – nur Lukas Klostermann ist im aktuellen Aufgebot länger dabei. In den zehn Jahren kommt Orban in Leipzig auf über 350 Einsätze, 34 Tore und elf Vorlagen. Mit der Mannschaft gewann er zweimal den DFB-Pokal und einmal den Superpokal.

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