IMAGO / Beautiful Sports
„Vom Grundsatz her sind wir mit Pete in einem sehr offenen und ehrlichen Austausch“, erklärte Schäfer im Interview mit dem kicker. Und weiter: „Er ist ein sehr verdienter Spieler, der nicht nur im letzten Halbjahr, sondern in den Jahren zuvor einfach richtig gute Leistungen gebracht und mehr als große Verdienste hat.“ Aufgrund dessen wird man „die Themen ganz offen und ehrlich besprechen“, so der Geschäftsführer weiter: „Was ist die Erwartungshaltung, sowohl sportlich als auch wirtschaftlich?“
Er betonte, dass man „gemeinsam“ eine finale Entscheidung treffen wolle, ob man jetzt den auslaufenden Vertrag verlängert oder sich trennt. Zwar seien beide Seiten „nicht massivst unter Zeitdruck“, doch wolle man „in den nächsten Wochen“ für Klarheit sorgen. Auf die Frage, ob es ein Szenario gebe, in dem Gulacsi schon im Winter Leipzig verlassen könnte, antwortete Schäfer klar: „Nein, das sehe ich ehrlich gesagt gar nicht.“
Zuletzt gab es Berichte, dass dem 35-jährigen Torwart eine Reihe an Offerten vorliege. Klubs aus der Premier League, aus Italien und auch aus der Bundesliga sollen den Ungarn auf dem Zettel haben. Und im Hintergrund schart mit Maarten Vandevoordt ein „herausragender junger Keeper“ mit den Hufen, fügte Schäfer hinzu. Der Niederländer wurde in allen drei bisherigen DFB-Pokal-Spielen eingesetzt und kassierte hier vier Tore. In der Bundesliga bleibt aber Gulacsi weiter im Kasten – vorerst noch.
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