RB Leipzig

Wegen Antonio Nusa: Norwegens Nationaltrainer kritisiert RB Leipzig

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Im vergangenen Sommer wechselte Antonio Nusa aus Belgien von Club Brügge zu RB Leipzig für eine Ablöse von 21 Millionen Euro. Für den Bundesliga-Klub absolvierte er 36 Partien – dabei stand er in allen Spielen der Champions League auf dem Platz. Derzeit läuft die Qualifikation für die Weltmeisterschaft im kommenden Jahr. Norwegen hat Italien klar mit 3:0 geschlagen und Nusa hat neben Superstar Erling Haaland geglänzt. Nationaltrainer Ståle Solbakken kritisiert nun RB.

Nusa wünscht sich Positionswechsel bei RB Leipzig

Nusa hat bislang 14 Länderspiele auf dem Konto, in denen er 12 Torbeteiligungen innehat – davon sieben Vorlagen. Interessanterweise zieht er eine ähnliche Bilanz am Ende seiner ersten Saison für Leipzig. Liegt es an der Position? „Er ist gut, weil er auf der Position spielt, die er spielen soll. Im Verein macht er das nie. Da spielt er rechts oder als Außenverteidiger“, zitiert die norwegische Zeitung Dagbladet Solbakken, der nachlegt: „Die Bundesliga hat Nusa noch nicht entdeckt. Dort ist er torarm, hier liefert er ab.“

Gegen Italien zeigte der Offensivakteur sein Können. Er bereitete den Führungstreffer von Alexander Sörloth (Atlético Madrid) vor und erhöhte 20 Minuten später auf 2:0 selbst. Nach seiner Gala ließ Nusa durchblicken, dass er sich einen Positionswechsel bei RB Leipzig wünsche: „Ich spiele in der Nationalmannschaft eine andere Position. Ich wünschte, ich würde diese auch öfter auf Vereinsebene spielen.“

Der Positionswechsel könnte tatsächlich passieren. Denn RBs Stammspieler Xavi Simons liebäugelt mit einem Abgang und peilt einen Transfer zu einem Top-Klub an. Er war für zwei Saisons von Paris Saint-Germain an Leipzig verliehen gewesen, bevor die Sachsen ihn für 50 Millionen Euro permanent verpflichteten. Die BILD berichtet, dass sie ihn für mindestens 70 Millionen Euro ziehen lassen würden.

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