Alexander Hassenstein/Getty Images
Bayern München war stark an Ousmane Dembele interessiert, bevor dieser zu Borussia Dortmund wechselte. Karl-Heinz Rummenigge gab im Gespräch mit Julian Buhl zu, dass der Klub entschlossen war, ihn zu verpflichten.
2016 war Ousmane Dembele einer der interessantesten jungen Fußballer Europas. Er spielte damals bei Stade Rennes und zog die Aufmerksamkeit der stärksten Klubs auf sich. Unter ihnen war auch Bayern München.
Rummenigge verriet, dass die Angelegenheit sehr ernst genommen wurde. Auch Michael Reschke, der damalige Sportdirektor der Bayern, arbeitete intensiv an dem Transfer. Letztlich war Borussia Dortmund schneller.
„Ich habe mich persönlich mit der Angelegenheit Dembélé beschäftigt. Wir, und besonders der damalige Sportdirektor Michael Reschke, waren entschlossen, ihn zu verpflichten, aber leider kam uns Dortmund zuvor“, sagte Rummenigge.
Der ehemalige Bayern-Präsident wies auch auf Hintergründe hin, die eine Rolle gespielt haben könnten. Die Eigentümer von Stade Rennes waren mit Puma verbunden, und Borussia Dortmund hatte damals einen Vertrag mit genau diesem Unternehmen. Bayern war hingegen ein von Adidas gesponserter Klub.
„Es war klar, dass wir als von Adidas gesponserter Klub nicht unbedingt Vorrang haben würden“, fügte Rummenigge hinzu.
Dembele wechselte für 35 Millionen Euro nach Dortmund. Ein Jahr später zahlte Barcelona 148 Millionen für ihn. Heute spielt der Franzose bei Paris Saint-Germain, mit dem er die Champions League gewann, und 2025 holte er den Ballon d’Or.
Bayern war nah an einem Transfer eines Spielers, der später die absolute Spitze erreichte. Letztlich verlor der Klub dieses Rennen jedoch gegen Borussia.
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