SC Freiburg

Ginter kehrt zurück: Freiburg will Revanche gegen FCA

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Der SC Freiburg reist mit dem klaren Ziel nach Augsburg, die bittere 1:3-Heimniederlage aus dem Hinspiel wettzumachen und kann dabei wohl wieder auf seinen Abwehrchef setzen.

Das Defensivpersonal von Freiburg

Matthias Ginter, der beim 0:2 in Leipzig erstmals in dieser Saison gefehlt hatte, steht nach überstandenen Magen-Darm-Problemen vor der Rückkehr in die Startelf. Trainer Julian Schuster zeigte sich optimistisch: „Wir werden vor dem Spiel noch einmal intensiver trainieren. Wenn er das gut wegstecken kann, dann gehe ich schwer davon aus, dass er auch für Sonntag bereit ist.“

Während Ginter also zurückkehrt, fällt Philipp Lienhart mit einer Bauchmuskelverletzung weiterhin aus. Auch bei Max Rosenfelder „sieht es gut aus“, wie Schuster betonte, sodass die personellen Optionen in der Defensive wieder breiter werden.

Der Konkurrenzkampf bleibt entsprechend hoch. Selbst für Startelf-Debütant Bruno Ogbus, der zuletzt viel Lob erhielt, gibt es keine Einsatzgarantie. „Wir haben einen sehr breiten Kader und alles ist sehr eng beieinander, da ist es nicht einfach, immer dabei zu sein“, erklärte Schuster.

Hinspiel gegen FCA wirkt noch immer nach

Die Freiburger wollen aus den Fehlern der Hinrunde lernen – und das Hinspiel gegen den FCA gehört zu den Partien, die noch immer nachwirken. Die Auftaktniederlage im August, damals unter Sandro Wagner, ärgert den Sport-Club bis heute. „Das Schöne am Fußball ist, dass er es zulässt, dass auch mal derjenige gewinnen kann, der es vielleicht nicht verdient hat, das zeichnet die Attraktivität des Spiels aus“, sagte Schuster rückblickend. „Die Punkte sind weg, aber wir haben aus den ersten beiden Spielen wichtige Lehren gezogen.“

Ein Schwerpunkt liegt dabei auf Standardsituationen. In Leipzig kassierte Freiburg beide Gegentore nach ruhenden Bällen und blieb offensiv harmlos. Gegen Augsburg müsse man besonders wachsam sein, warnte Schuster. Der FCA verfüge über „Körperlichkeit und Präsenz“, die gerade bei Standards Wirkung entfalte. Unter Trainer Manuel Baum habe Augsburg zudem „defensive Stabilität gefunden“, was sich auch daran zeige, dass der FCA vor dem 1:1 gegen Union Berlin drei Heimspiele ohne Gegentor geblieben war.

Schnelles Wiedersehen mit Gregoritsch

Brisanz erhält das Duell durch das schnelle Wiedersehen mit Michael Gregoritsch. Der frühere Freiburger, der im Sommer wechselte und erst im Dezember offiziell verabschiedet wurde, trifft nun früher als erwartet auf seinen Ex-Klub. „Dass wir uns so schnell wiedersehen, hätte ich nicht gedacht“, sagte Schuster. „Er kennt uns im Detail sehr gut.“ Neben Gregoritsch stehen mit Yannik Keitel, Keven Schlotterbeck und Robin Fellhauer weitere ehemalige Freiburger im Augsburger Kader.

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